KW-Tennis-Cup: Der Nachwuchs schwingt wieder den Schläger

Von: red
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Spannenden Tennissport werden auch Geilenkirchener Lokalmatadore wie Paul Meuwissen bieten. Foto: red
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Die Turnierverantwortliche Ulla Symens, der Vorsitzende des Fördervereins, Karl-Heinz Stamm, Hermann Lehnen von der Stadt Geilenkirchen, Michael Kämpgen von der Kreissparkasse Heinsberg, Patrick Beckers von der NEW und Schatzmeister Erwin Jünemann (v.l.) freuen sich auf die kommende Auflage des „KW-Tennis-Cups“ beim TC Rot-Weiß Geilenkirchen. Foto: red

Geilenkirchen. Der KW-Tennis-Cup dürfte ohne Zweifel eine der erfolgreichsten Turnierserien der letzten Jahrzehnte sein. Und egal ob er einst Drumbo-Cup hieß, oder inzwischen zum 24. KW-Cup nach den Namensgebern und Hauptsponsoren Kreissparkasse Heinsberg und NEW geworden ist: Der Tennisclub Rot-Weiß Geilenkirchen als Ausrichter blieb immer gleich.

Auch dann wird es in vier Altersklassen um Leistungsklassenpunkte gehen. Das vom Deutschen Tennisbund geänderte Bewertungsprinzip, bei dem das Erreichen einer bestimmten Runde maßgeblich ist, greift dann auch beim KW-Cup. Darin sieht Cheforganisatorin Ulla Symens vom TC Rot-Weiß Geilenkirchen aber keine Schwierigkeit. „Wir werden schon aus der guten Tradition des Turniers heraus viele Spieler begrüßen, die schon einmal hier waren“, sagt sie.

Dazu kommt die einmalige, fast familiäre Atmosphäre der Turniertage auf der wunderschön gelegenen Anlage an der Martin-Heyden-Straße. „Eine weitere Besonderheit bei uns ist die Anwesenheitspflicht zum Sign-in, der offiziellen Anmeldung zum Turnier“, erklärt Ulla Symens, die gemeinsam mit Anna Frehen und Peter Philipp die Organisation übernimmt.

Mit dem Sign-in verbinden die „alten Hasen“ des Turniers aber noch eine weitere Besonderheit, die für das über die Grenzen der Region hinaus bekannte und beliebte Turnier typisch ist. „Denn bei uns geht es auch um Geselligkeit“, so Symens weiter. Der Austausch zwischen den Spielern auf dem Feld ist das eine, die Leistungsdichte das andere Argument, mit dem die erfolgreiche Turnierserie, deren Medienpartner unsere Zeitung ist, glänzen kann. „Hier wird klasse Tennis geboten“, so Michael Kämpgen, Filialleiter der Kreissparkasse in Geilenkirchen.

Patrick Beckers vom zweiten Sponsor NEW freut sich auch über eine dritte Spezialität, die es beim TC Rot-Weiß Geilenkirchen schon seit dem Start der Serie gibt: Es wird im so genannten Masters-System gespielt. „Das bedeutet Gruppenspiele für jeden, der hier antritt“, erläutert Symens das Prozedere, „durch diesen Modus hat jeder Spieler mehrere Spiele zu absolvieren.“ Das bedeutet auch, dass beispielsweise ein per Anmeldung nicht so hoch eingestufter Spieler nach einem verlorenen Match gegen einen stärkeren Gegner nicht gleich nach Hause muss.

Denn die Platzierung nach den Gruppenspielen entscheidet über die Teilnahme in der Haupt- oder Nebenrunde, wo es dann im K.O.-System weitergeht. So können Spieler maximal zwei Spiele pro Tag absolvieren, die bei schlechten Witterungsbedingungen auch in den umliegenden Hallen stattfinden können.

Als wäre damit noch nicht an alles gedacht, gibt es neben den vier im KW-Cup zusammengefassten Juniorenturnieren noch ein fünftes Turnier als weiteren Anreiz für die Gäste. So bindet der Förderverein des Tennisclubs bereits zum achten Mal sein Charityturnier am Sonntag, 31. Juli, in das Programm ein. Fördervereins-Vorsitzender Karl-Heinz Stamm freut sich, dass auch dieses Mal die Einnahmen aus diesem mindestens mit 18 Doppelteams gespielten Turnier wieder einem guten Zweck zukommen. „Unser Ziel war es von Anfang an, die Jugend auch außerhalb des Vereins, aber möglichst innerhalb der Stadt zu fördern“, erklärt Stamm.

Das Geld – es wird wieder ein Betrag um die 2000 Euro erwartet – kommt in diesem Jahr den aktuell gut 60 Kindern und Jugendlichen unter den Flüchtlingen in der Stadt zugute.

Was genau mit dem Betrag gefördert wird, wusste Hermann Lehnen von der Stadt noch nicht zu sagen. Es ist aber klar, dass es viele Fördermöglichkeiten für Geilenkirchens Flüchtlinge gibt. Und da Tennis beim TC Rot-Weiß auch ein Stück Familiengefühl ist, hat man seitens der Turnierleitung das Charityturnier bei der kommenden Auflage vom weiteren Turniergeschehen abgekoppelt. „So können die Mannschaften ungestört untereinander kommunizieren und nach ihren Spielen für den guten Zweck hervorragendes Tennis der Nachwuchsgeneration genießen“, sagt Ulla Symens dazu.

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