Übach-Palenberg - Kurzweilige Reise durch die Chorliteratur

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Kurzweilige Reise durch die Chorliteratur

Von: akf
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Eine starke Einheit: Der Übac
Eine starke Einheit: Der Übacher Gesangsverein begeisterte beim Jahreskonzert im Pädagogischen Schulzentrum in Übach-Palenberg. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Chorgesang war im Pädagogischen Zentrum angesagt. Der renommierte Übacher Gesangverein 1848, Mitglied im Deutschen Chorverband und Inhaber der Zelterplakette, wartete mit seinem traditionellen Jahreskonzert auf.

Ausgewählte Chorwerke begeisterten im anspruchsvollen Programmreigen. Knapp 40 Sänger des Übacher Gesangsvereins stellten mit ihren Vorträgen, teilweise a capella oder mit Begleitung von Dr. Thomas Herfs am Klavier, ihr Können unter Beweis.

Chorleiter Wilfried Hirche hatte für das kurzweilige Konzert erneut tief im Fundus der Chorliteratur gekramt und ein Repertoire bekannter Tonmeister zusammengestellt. Eine Bereicherung der Veranstaltung war die Mitwirkung der leistungsstarken „Zangvereniging Eendracht” Rimburg unter Leitung von Dirigent Jan Zaad und Esther Zaad am Flügel.

Übacher Sängergruß

Obligatorisch war der Einstieg in den Konzertreigen mit dem „Übacher Sängergruß” von Josef Schmitz. Vor dem eigentlichen Programm hieß ÜGV-Vorsitzender Hans-Josef Bröhl namens der engagierten Sängerschar die Gäste, darunter Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, willkommen.

„Wir haben in diesem Jahr, wie in den zurückliegenden Jahren, einen zusätzlichen musikalischen Leckerbissen verpflichten können. Weil die Arbeit der Völkerverständigung an der Basis stattfindet, machen wir mit der Zangvereniging Eendracht Rimburg den Anfang”, betonte Bröhl und verwies auf eine weitere gemeinsame Veranstaltung, nämlich auf das Weihnachtskonzert am 16. Dezember in der Rimburger Pfarrkirche.

Kraftvoller Gesang

Kraftvoller Chorgesang war dann a capella mit der Weise „Auf, ihr Brüder ehrt die Lieder” nach einem Text von Johann Wolfgang von Goethe angezeigt. Ebenfalls a capella sang der Chor „Sandmann, summ, summ, Sandmann geht um”, Op. 41, von H. G. Heymer und K. Busse. Zum Repertoire des Chores gehörte auch das bekannte und beliebte Lied „La Montanara” mit dem deutschen Titel „Das Lied der Berge”.

Es wurde 1927 vom Italiener Toni Ortelli komponiert und ist heute im italienischsprachigen Alpenraum und darüber hinaus weit bekannt und beliebt. Sein volksliedhafter Charakter ist nach wie vor erhalten geblieben. Im Chorsatz von Peter Brettner sang der Männerchor „Ich bin kein Bajazzo”, eine traditionelle Weise aus Öberösterreich.

Mit dem Kinderlied „Drei Gäns im Haberstroh” von Wilhelm Heinrichs schloss der Männchor seinen ersten Auftrittsblock ab. Niederländische und internationale Weisen und Kompositionen waren anschließend vom starken Gastchor „Zangverenigung Eendracht” Rimburg zu hören: „Als ick u vind” von Hubert Waelrant, „Uti vàr hage” von Hugo Alfvèn, „Ein Hennlein weiss” von Antonio Scandello, „Musik ist gar nicht so schwer” von Hans-Dieter Brämer und „The long day closes” von Arthur Sullivan. Mit dem schwungvollen „Mr. Scott Joplins Ragtime Rag” von Mark Bryrner und mit Esther Zaad am Flügel ging dieser Teil des Progamms zu Ende.

Diverse Opernmelodien

Der Übacher Gesangverein war nach der Pause mit diversen Operettenmelodien präsent. Er begann mit dem „Ungarischer Tanz Nr. 5” von Johannnes Brahms und im Chorsatz von Otto Groll seine Darbietungen.

„Träume von der Moldau” von Bedrich Smetana in der Bearbeitung von Stefan Ostendorf brachte der Chor danach zu Gehör. „Der Wanderer” von Gerd Sorg sang die Männerschar, ehe sie sich Operettenmelodien widmete . Zu ihrem Repertoire zählten „Wiener Walzerklänge” aus der Operette „Wiener Blut” von Johann Strauß und schließlich „Marsch-Septett” aus Franz Lehars Operette „Die lustige Witwe”.

Der gemischte Chor der „Zangvereniging Eendracht” Rimburg stellte sein beachtliches Können bei Kompositionen von Bob Chilcott, Nikolaus Zangius, Edgar Elgar, Bernd Lang/Thomas Fillep, Irvin Berlin und Ruud Bos unter Beweis.

Die Sängerschar blieb ihrer Linie aus dem ersten Teil treu. Zunächst sang sie den Song „The gift top se simple” von Bob Chilcott, danach entführte sie die Zuhörer auf den „Kölner Markt” von Nikolaus Zangius. „The Shower”, eine Komposition von Edgar Elgar, folgte im Melodienreigen. Lustig und spaßig ging es beim „Kleiner Teddybär” von Bernd Lang und Thomas Fillep mit einem großartigen Solisten zu. Mit dem Lied „Play for me a simple melody” von Irvin Berlin und im Arrangement von Ruud Bos beendete das exzellente, gemischte Ensemble seinen von Beifall begleiteten Auftritt.

Lang anhaltender Beifall

Gemeinsam mit den Rimburger Gästen ließ der Übacher Gesangverein mit dem altbekannten schottischen Abschiedslied „Amacing grace” von Otto Ruthenberg in Begleitung von Chor und Pianisten Dr. Thonas Herfs eine großartige Veranstaltung zu Ende gehen.

Lang anhaltender Beifall war Dank und Anerkennung für phantastische Vorträge.
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