Geilenkirchen-Kraudorf - Kunstverein „Kraudorf“ 11 freut sich auf MuKu, die Sechste

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Kunstverein „Kraudorf“ 11 freut sich auf MuKu, die Sechste

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Geilenkirchen-Kraudorf. Der Kunstverein „Kraudorf 11“ lädt zu „MuKu, die Sechste“ ein, der Kombination von Kunstausstellung und Konzert am Sonntag, 25. August, 16 Uhr, in Kraudorf, Kraudorf 11.

Der Kunstverein Kraudorf wurde im November des Jahres 2011 gegründet und ist aus der „Galerie 11“ hervorgegangen, einer Gründung von Wolfgang Morawe und seiner Lebensgefährtin Karin Hildebrandt, die auch heute noch verantwortlich zeichnen.

Am Sonntag freut sich der Verein, die Werke von Sandro Antal (Bildhauerei), Peter von Malotki (Malerei) und Julia Theuring (Malerei) ausstellen zu können. Sandro Antal wurde 1943 in Budapest geboren und lebt seit 1974 in Düsseldorf. Er ist gelernter Schildermaler und Werbegrafiker. Nach seiner Flucht aus Ungarn besuchte er von 1974 bis 1981 die Kunstakademie Düsseldorf, an der er zwischen 1981 und 1985 als Lehrbeauftragter für Metallbildhauerei tätig war.

Von 1986 bis 1989 arbeitete er als Lehrbeauftragter für die Universität-Gesamthochschule Essen. Bekannt ist Sandro Antal für seine Skulpturen aus Stahl. Inspiriert dazu wurde er von der Schwerindustrie des Ruhrgebietes. Im August 2006 erlitt er schwere Verbrennungen bei einer Benzin-Explosion in seinem Atelier.

Einige seiner Skulpturen stehen in Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Heidenheim, Herne und Remscheid. Antals Skulpturen aus Stahl führen die grobe, teils von Arbeits- und Verfahrensspuren gezeichnete Materialität des Metalls vor Augen. Material und Objekt werden ihrer ursprünglichen Funktionen und Bedeutungen beraubt und zu neuen, oft humorvollen-absurden Arrangements formiert.

Peter von Malotki wurde 1943 in Dortmund geboren und lebt in Düsseldorf. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Cöster, Fassbender und Beuys. Stationen seiner Laufbahn: Lehraufträge, Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf , eine Buchproduktion, Staatsexamen für das Lehramt, Kunsterzieher am Gymnasium und ab 2004 ausschließlich künstlerische Tätigkeit. Von Malotki nahm an den Kunstpunkten Düsseldorf teil und bestritt Ausstellungen. Zur Ausstellung kommen Landschaftsbilder.

Julia Theuring wurde 1979 in Wangen im Allgäu gboren und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Anziger Malerei, wurde bei ihm 2007 Meisterschülerin und erwarb 2008 den Akademiebrief. Den Konzertpart des Nachmittags übernehmen Ina Otte, Klavier, Susanne Schrage, Flöten, und Maria Regina Heyne, Sopran. Die Musikerinnen werden Kantaten, Lieder und Vertonungen von Gedichten, ausschließlich von Komponistinnen aus verschiedenen Jahrhunderten, zu Gehör bringen.

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