Geilenkirchen - Kunsthandwerk vor malerischer Kulisse

Kunsthandwerk vor malerischer Kulisse

Von: Georg Schmitz
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Bei der Anprobe von Schal und Hut hielt Diplom-Designerin Ulrike Nowak dieser Besucherin den Spiegel vor. Foto: Georg Schmitz
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Künstlerin Sandra Otten aus Wassenberg ist dem Handwerkermarkt von Anbeginn an treu geblieben und präsentierte auch diesmal ihre Malereien und Werke aus Metall. Foto: Georg Schmitz
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Ein bisschen in der Auslage nach einem geeigneten Schmuckstückchen suchen war ausdrücklich erlaubt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Seit dem ersten Kunsthandwerkermarkt sind nun sechs Jahre ins Land gezogen. Schon die Premiere mit über 1000 Besuchern und 70 Ausstellern war vielversprechend, aber von Jahr zu Jahr stieg die Zahl derer, die rund um den Wurmauensee ihre handwerklichen Produkte feilbieten wollen.

Es mögen auch am Sonntag wieder 3000 bis 4000 Menschen gewesen sein, die sich in der grünen Oase von Geilenkirchen schon ab 10.30 Uhr einen Weg durch die „Künstlermeile“ bahnten. Für ankommende Autofahrer war vor Mittag kein einziger Parkplatz am Beamtenweg frei. Vor der herrlichen Kulisse mit großem Teich, mit der vierköpfigen Schwanenfamilie und Enten hatten die Kunstinteressierten einen schönen Tag. „Kunst und Handwerk an der Wurm“ lautete das Motto des Tages, an dem die rund 120 Aussteller und die Besucher gleichermaßen auf ihre Kosten kamen.

Mitte der Woche konnte Marktmeister Detlef Kerseboom seine Befürchtungen in Bezug auf das Wetter nicht verbergen. „Hoffentlich bleibt es trocken“, sagte er mit Blick auf den Wetterbericht. Doch Petrus war dem Handwerkermarkt hold und sorgte für ein Wetter, wie es nicht besser hätte sein können. Der Bummel über den Künstler- und Handwerkermarkt ging einher mit gemütlichem Verweilen in den Grünzonen oder auf dem Forum unter dem Sonnenschutzsegel bei Kaffee und Kuchen oder kühlen Getränken.

Daneben gab es auch noch unterhaltsame Szenarien, so erlebten die Besucher Vorführungen mit Modellflugzeugen, Helikoptern und auch Drohnen. Korbflechterin Margret Schiffer aus Sonsbeck bei Kevelaer zeigte ihre Flechtkünste, und auch eine Spinnrad-Demonstration zog die Blicke der Besucher auf sich. Daneben gab es noch Workshops für Kinder und Erwachsene in Seidenmalerei und weiteren Bereichen. Die Ohren der Besucher wurden mit Live-Musik verwöhnt, so betörte einmal wieder Carlos Justiniano mit einfühlsamen Balladen und folkloristischer Liederpoesie.

Die Menschen konnten sich über eine Vielfalt von Handarbeiten aus den verschiedensten Materialien freuen und sich über die Entstehung zahlreicher Kunstwerke informieren. Das Veranstalterteam des Kulturamtes der Stadt Geilenkirchen um Kulturamtsleiter Gort Houben hatte bei der Beschickung des Marktes Wert auf Qualität gelegt. „Mit der Resonanz von Seiten der Aussteller und auch der Besucher bin ich mehr als zufrieden“, sagte Marktmeister Detlef Kerseboom am Nachmittag und warf schon seinen Blick auf den Kunsthandwerkermarkt 2016.

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