Geilenkirchen - Kunst und Kulinarisches beim Sommersfest

Kunst und Kulinarisches beim Sommersfest

Von: g.s.
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Rund 500 Menschen statteten de
Rund 500 Menschen statteten dem Sommerfest des AHG-Therapiezentrums Loherhof einen Besuch ab und bekamen hier auch die Hausband „Mozaik” zu Gehör. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Wettergott meinte es diesmal nicht gut mit dem Sommerfest des AHG Therapiezentrums Loherhof, und so mussten sich die Veranstalter zwischendurch immer mal wieder auf Regen einstellen. Dennoch wurde das 11. Sommerfest ein schöner Erfolg, nicht nur wegen der zahlreichen Besucher, sondern auch, weil sich das Programm als kurzweilig erwies.

Bei leckeren Hamburgern, Kaffee und Kuchen ließen es sich nicht nur die Bewohner gut gehen, sondern auch die über den Tag verteilt rund 500 Besucher, die sich bei den Hausführungen auch in den Räumlichkeiten umschauen durften.

Die Bewohner hatten sich im Vorfeld fantasievoll und künstlerisch betätigt. So entstanden Malereien und Skulpturen unterschiedlicher Charaktere. Die Frauen und Männer artikulierten sich durch individuelle emotionale Ausdrucksweisen, was in ihren Arbeiten auch zur Geltung kamen.

Der Leiter des AHG Therapiezentrums, Hans-Rainer Hubbes, war gleich in doppelter Ausführung vertreten - einmal live und einmal als Skulptur. Hugo Königs hatte die Skulptur geschaffen und dieser das übliche Outfit von Hubbes verpasst. Die Bewunderung der zahlreichen Besucher war dem Kunstwerk sicher. Hugo Königs ist zudem Mitglied der Hausband „Mozaik” und stellte seine Gitarren- und Sangeskunst zusammen mit vier weiteren Musikern unter Beweis.

Chinesische Oper

Seit Jahren besucht Bürgermeister Thomas Fiedler das Sommerfest und betätigt sich während dieser Zeit sogar als aktiver Musiker. Diesmal hatte er seine Mundharmonika mitgebracht, und schon wurde aus dem Quintett ein Sextett. Nathalie Cryns, Frans Couve und Hugo Königs sind in der Einrichtung für den kreativen Bereich zuständig und lassen sich daher immer einiges einfallen. Auffallend war in diesem Jahr die große Anzahl an jungen Chinesen, die sich unter die Besucher gemischt hatten. „Die Studenten des Freshman-Instituts besuchen regelmäßig unsere Bewohner”, sagte Hans-Rainer Hubbes. Zum einen suchten sie Kontakt zur deutschen Bevölkerung, zum anderen wollten sie ihre Deutsch-Kenntnisse erweitern.

So erlebten die Besucher an diesem Tag den einmaligen Auftritt von Songyuan Li, der sie an dem musikalischen Erlebnis einer chinesische Oper teilhaben ließ. Am Nachmittag starteten zudem noch rund 100 Luftballons ihre Reise ins Ungewisse.

Abgestimmt mit der Awacs Basis durften die Teilnehmer kurz nach der Landung des letzten Flugzeuges gegen 15.30 Uhr die Luftballons aufsteigen lassen. Am unteren Ende hingen Karten mit Wünschen, welche die Bewohner wie Besucher geäußert hatten. Ob diese in Erfüllung gehen wird die Zukunft zeigen.
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