Kulturprogramm als Wirtschaftsförderung

Von: st
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Geilenkirchen. „Kultur kostet Geld. Und das Geld ist knapp”, weiß auch Gort Houben, Leiter des Geilenkirchener Sport- und Kulturamtes.

Die Kulturveranstaltungen in der Saison 2008/2009 wurden seinen Ausführungen nach mit einer finanziellen Unterdeckung von 14.000 Euro abgeschlossen. Dass dieser städtische Zuschuss aber gut angelegtes Geld ist, zeigte die Bilanz, die er dem Sport- und Kulturausschuss vorlegte.

Mehr Jugendliche

Die Anzahl der Veranstaltungen wurde von 50 in der Saison 2007/2008 auf 63 in der Saison 2008/2009 gesteigert. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Besucherzahlen, die von knapp 7000 auf fast 8500 angestiegen ist. Alleine die Aufführungen des Grenzlandtheaters Aachen wurden durchschnittlich von 181 Zuschauern besucht. Erfreut teilte Houben mit, dass auch die Anzahl der jugendlichen Besucher gesteigert werden konnte.

Waren es in der Saison 2006/2007 2753 jungen Menschen, die sich für die kulturellen Angebote interessierten, so waren es in der Saison 2007/2008 nur noch 1919. „Nachdem wir im vergangenen Jahr über den Schwund jugendlicher Besucher hier gesprochen haben, konnten wir diese Zahl wieder steigern”, teilte der Kulturamtsleiter mit und verwies auf 2506 jugendliche (29 Prozent) Kulturinteressierte. Und Houben zeigte sich optimistisch: „Diese Zahl werden wir im nächsten Jahr deutlich steigern.”

27.000 Euro kostete das Kulturprogramm der Stadt Geilenkirchen. Während sich die Einnahmen auf 13.000 Euro beliefen, lag der städtische Zuschuss bei 14.000 Euro.
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