Geilenkirchen - Kultur im Krankenhaus: Impressionen zwischen Tag und Traum

Kultur im Krankenhaus: Impressionen zwischen Tag und Traum

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Siegfried Kleingeist-Heller stellte die Aachener Künstlerin Poldi B. dem Geilenkirchener Publikum bei der Ausstellungseröffnung im St.-Elisabeth-Krankenhaus vor. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Vor zehn Jahren gegründet, wartet die Gruppe „Kultur im Krankenhaus”, kurz KIK, derzeit mit der 40. Ausstellung im St.-Elisabeth-Krankenhaus in Geilenkirchen auf. Poldi B. will die Künstlerin aus Aachen genannt werden, die seit Donnerstagabend ihre farbenprächtigen Werke im Flurbereich der Station C3/B3 ausstellt.

Die 61-jährige Grafik-Designerin und gelernte Fotografin ist seit 1970 freischaffende Künstlerin und hat sich seitdem mit Ausstellungen im In- und Ausland bekannt gemacht.

Nach dem Examen hat alles an der Werkkunstschule in Aachen angefangen, fortan unterwarf sich Poldi B. den Regeln der Kunst oder unterwarf später die Kunst auch ihren Regeln. „Es sind oft emotionale Stimmungsgeschichten, die ich verarbeite”, erklärt sie, und das wird dem Betrachter schnell klar. „Impressionen zwischen Tag und Traum” hat die Aachenerin ihrer Ausstellung einen entsprechenden Titel gegeben. Poldi B. ist zwar auch Fotografin, aber selber fotografiert werden ist ihr ein Graus.

Diesen Umstand teilt sie mit den meisten anderen Fotografen. Im Geilenkirchener Krankenhaus lässt sie die Fotografie beiseite, hier hat sich die Künstlerin ausschließlich dem Genre Malerei verpflichtet und 21 ihrer Werke ausgestellt.

Das sind Aquarelle auf Leinwand oder Pastellkreidearbeiten, zum Beispiel die Frauenköpfe aus Pastellkreide auf Aquarellpapier, die zudem auch als Drucke zu sehen sind. „Inkognito der Emotionen”, „Feuerball der Gefühle”, „In Gedanken versunken” oder „Kreis des Lebens” nennt Poldi B. einige Arbeiten, bei denen besonders das knallige Rot hervorsticht.

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