Geilenkirchen - „Kulinarisches Quartier“: Menschen an einen Tisch bringen

„Kulinarisches Quartier“: Menschen an einen Tisch bringen

Von: mabie
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Die Kinder der Städtischen Kita Bauchem trugen als Gäste beim ersten „Kulinarischen Quartier“ einen der kalendarischen Jahreszeit entsprechenden Herbstsong vor. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Eine strahlende Quartiersmanagerin Melanie Hafers-Weinberg begrüßte am Sonntag die vielen Besucher beim ersten „Kulinarischen Quartier“ im Hof der Tagespflegeeinrichtung St. Josef in Bauchem. Wie der Name schon versprach, gab es eine ganze Menge internationaler Köstlichkeiten.

So brachten beispielsweise pakistanische Gäste eine herrliche Speise mit, die allerdings in Sachen Schärfe eine kleine Herausforderung für mitteleuropäische Gaumen war.

„Dazu haben wir Besuch von der kongolesischen Gemeinschaft im Ort, die selbst auch etwas gekocht und mitgebracht hat“, berichtete Hafers-Weinberg. Darunter sind Menschen, die teils seit mehr als zwei Jahrzehnten in Bauchem wohnen, aber nie so richtig in Kontakt mit der Bevölkerung getreten sind. „Wir sind sehr froh, dass sie spontan mitgemacht haben“, sagte die Quartiersmanagerin.

Leckeres aus hiesigen Gärten gab es natürlich auch, so hatte beispielsweise Christiane Kirschbaum eine herrliche Kürbissuppe mitgebracht. Speisen in netter, vielleicht auch bisher unbekannter Gesellschaft war der Hit beim ersten Fest dieser Art in Bauchem.

Und da die Nachbarschaft mit der Städtischen Kita Bauchem bestens funktioniert, entschieden sich die Kinder und ihre Erzieherinnen spontan, den Gästen ein Ständchen zu bringen. Zwar war das ein der Jahreszeit eigentlich angemessenes, bei teils hochsommerlichen Temperaturen aber eher außergewöhnliches Vergnügen.

Viele klickende Fotoapparate und Smartphones waren den jungen Sängerinnen und Sängern aber sicher und sorgten auch bei Melanie Hafers-Weinberg für Freude, denn sie will die Menschen aller Herkünfte und Altersklassen an einen Tisch bringen, was trefflich gelang. „Und wenn wir neben den zum Selbstkostenpreis angebotenen Speisen und Getränken noch etwas Reinerlös übrig haben, dann legen wir ein neues Fest dieser Art auf“, sagte sie zu.

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