Übach-Palenberg - Künstlerforum rückt Schloss Zweibrüggen ins Zentrum der Kunst

Künstlerforum rückt Schloss Zweibrüggen ins Zentrum der Kunst

Von: Dettmar Fischer
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Die Jahresausstellung des Künstlerforums Schloss Zweibrüggen ging mit einer Finissage und einer durchweg positiven Resonanz der teilnehmenden Künstler zu Ende. Foto: Dettmar Fischer

Übach-Palenberg. „Wir haben Künstler aus der ganzen Welt eingeladen“, scherzte Professor Dieter Crumbiegel. Es seien zwar nicht alle gekommen, aber beim nächsten Mal würden es sicherlich noch viel mehr werden. Crumbiegel sagte dies als 1. Vorsitzender des Künstlerforums Schloss Zweibrüggen bei der Finissage der Jahresausstellung des Künstlerforums.

Seine kleine Ansprache richtete er vor allem an die Künstler, die mit ihren Werken dazu beitrugen, Schloss Zweibrüggen zu einem Zentrum der Kunst zu machen, einem Zentrum, dass sich, so die Ambition des Vereins, durch das Niveau der präsentierten Werke adelt.

„Kunst ist eine knallharte Sache“, sagte Crumbiegel und bezog sich damit auf das Schicksal derer, die dieses Mal nicht von der Jury berücksichtigt worden waren. Diese Künstler müssten sich beim nächsten Mal eben mehr Mühe geben. Und ein nächstes Mal soll es auf jeden Fall geben – ab 2020 zusätzlich eine Jahresausstellung der Künstler, die Mitglieder des Künstlerforums Schloss Zweibrüggen sind.

Wie Geschäftsführer Günther Thiel erklärte, werde der Verein neben der jurierten Jahresausstellung, die in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt worden war, auch eine nicht jurierte Ausstellung für seine Mitglieds-Künstler ausrichten.

Während von den Künstlern, die für die jurierte Jahresausstellung ausgewählt worden waren, eine durchweg positive Resonanz gegeben wurde und mit Superlativen wie „Super, tolle Ausstellungsmöglichkeit“ nicht gegeizt wurde, muss wohl das Feedback der nicht ausgewählten Vereinskünstler etwas verhaltener ausgefallen sein, wie die nun ab 2020 geplante alternative Jahresausstellung vermuten lässt.

Ob diese alternative Ausstellungsmöglichkeit für die Künstler des Künstlerforums mit dem Makel einer Zweite-Klasse-Ausstellung erfolgreich sein wird, wird sich zeigen. Künstler Willi Arlt war dieses Mal mit von der Partie. Sein Resümee: „Sehr gut, sehr interessant, interessante Künstler, interessante Werke.“ Die Vielfalt der Ausstellung sei enorm gewesen, sie sei sehr gut in tollen Räumlichkeiten präsentiert worden, sehr viele Besucher hätten die Ausstellung besucht.

Gertrud Schaefer konnte sich dem nur anschließen: „Einfach großartig.“ Ihr gefiel der Austausch mit den Künstlern aus den Niederlanden und Belgien. Michel Saran fand die Ausstellung „gut“: „Ich war angenehm überrascht.“ Georg Kohlen ist eigentlich kein Freund von Gruppenausstellungen, war aber auch angenehm überrascht: „Die Öffnung nach außen hat gut getan.“

Der Aachener Künstler Recep Vardar freute sich, mal eine andere Künstlerszene kennenzulernen. Sebastian van den Akker und Erich Krian traten bei der Jahresausstellung als Duo auf. Sebastian van den Akker lobte das Schloss: „Der Raum hier gefällt mir sehr gut.“ Erich Krian lobte den Empfang im Schloss mit Musik.

Das Lob ging an Frank Ollertz (Klavier) und Paul Gerards (Gitarre), die zur Finissage musizierten – auf unbestritten hohem Niveau. Künstlerin Karin Thiel: „Die Ausstellung gefällt mir sehr gut. Eine noch höhere Qualität als beim letzten Mal.“ Ob diese Qualität noch zu toppen sei? „Ja“, sagt Karin Thiel. Beim nächsten Mal werde sich die Anzahl der Bewerber wohl verdoppeln.

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