Künstler Morawe zeigt Querschnitt seines Schaffens

Von: Georg Schmitz
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Wolfgang Morawe stellt derzeit in den Räumen der Raiffeisenbank in der Haihover Straße in Geilenkirchen seine Werke aus. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Zerreiß- und andere -proben“ lautet der Titel einer Ausstellung des Künstlers Wolfgang Morawe, die noch bis einschließlich 17. Oktober in den Räumen der Raiffeisenbank in Geilenkirchen zu sehen ist. Bei der Vernissage waren neben Kreisdezernentin Liesel Machat, dem Technischen Beigeordneten der Stadt Geilenkirchen, Markus Mönter, und einigen Besuchern auch zwei Dutzend Kunstschaffende aus der Region anwesend.

Thomas Back, Leiter des Vertriebsmanagements der Raiffeisenbank eG Heinsberg, würdigte das vielseitige Schaffen von Wolfgang Morawe. So sei er von dessen außergewöhnlicher Sammelleidenschaft von Spielen in den Bann gezogen worden.

Für die zwischenzeitlich rund 5000 Spiele habe Morawe eine ehemalige Druckerei in Geilenkirchen ins Auge gefasst, die zukünftig als Ausstellungsraum dienen könnte. Back ließ wissen, dass die Raiffeisenbank gerne ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stelle, um Künstlern eine Plattform für das Ausstellen ihrer Werke zu bieten. Er ging auf Morawes Galerie in Kraudorf ein, in der seit 1997 Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „MuKu“ stattfinden. MuKu steht für Musik und Kunst, und dementsprechend rekrutieren sich die Events aus diesen beiden Bereichen. Aber selbst in seinem Domizil in Kraudorf treffe der Besucher auf jede Menge Spielsachen aus den unterschiedlichsten Epochen. Doch in Geilenkirchen stellt der pensionierte Kunst-, Deutsch- und Französischlehrer seine Malerei aus.

32 Werke zu sehen

Die 32 Werke sind nur ein kleiner Querschnitt seines aktuellen Schaffens, und nicht umsonst trägt die Ausstellung den Namen „Zerreiß- und andere -proben“. Die Betrachter sehen sich farbig markanten Bildern gegenüber, deren Oberfläche aus zerrissenen „Pappe- und Papierfetzen“ bestehen. „In den Werken von Wolfgang Morawe erkenne ich Experimentierfreudigkeit, Farbintensität, viel Liebe zum Detail und Spektren für diverse Assoziationen“, sagt Thomas Back.

Er sei schon gespannt, wie die Kunstfreunde und -kenner die Exponate der Ausstellung bewerten würden.

Leben in Frankreich

Wolfgang Morawe erblickte im März 1943 in Düsseldorf das Licht der Welt. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Köln. Nach dem 2. Staatsexamen unterrichtete er von 1970 bis 2001 an verschiedenen Gymnasien in Düsseldorf. Heute lebt Morawe zusammen mit seiner Lebenspartnerin Karin Hildebrandt in Geilenkirchen und Sillans-la-Cascade/Südfrankreich. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen verweisen auf das Wirken des vielseitigen Autodidakten. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Raiffeisenbank in der Haihover Straße zugänglich.

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