Kryptakonzerte: Zum Festtag Gäste aus Minsk

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Das Minsker Streichorchester
Das Minsker Streichorchester - am 12. Dezember in St. Petrus.

Baesweiler/Geilenkirchen. Seit 20 Jahren gibt es die Kryptakonzerte in der Baesweiler Pfarre St. Petrus. Anlass: Am zweiten Advent im Jahr 1991 wurde die St. Petrus-Kirche nach Sanierungsarbeiten feierlich wiedereröffnet. Jetzt gibt es, nach 50 Auftritten, ein Jubiläumskonzert am 12. Dezember.

Aufgrund von Baufälligkeiten, besonders an der Decke, hatte die Gemeinde die Kirche im Januar 1990 schließen müssen. Fast zwei Jahre musste man für alle Gottesdienste ins Pfarrheim ausweichen. Zu den Umbauarbeiten wurde auch die heutige Krypta als Gottesdienstraum für Kreise mit etwa 50 Personen oder Werktagsmessen eingeplant und hergerichtet.

Kantor Josef Paffen trug sich schon damals mit dem Gedanken, die Krypta für kammermusikalische Konzerte zu nutzen. So erklang schon zwei Tage nach der feierlichen Wiedereröffnung von St. Petrus das erste Konzert für Altflöte, Solistin Magdalene Paffen, und Cembalo, Solist Josef Paffen. „Dies war der Anfang einer Konzertreihe, die sich bis heute sehr großer Beliebtheit und Anerkennung erfreut und der Gemeinde mit der Krypta einen klanglich und atmosphärisch idealen Raum für kammermusikalische Konzerte im überschaubaren Kreis bietet”, beschreibt Friedhelm Wolff vom Pfarrgemeinderat.

Dank der Spendenfreudigkeit des damals gegründeten „Kreis der Orgelfreunde St. Petrus” konnte im Juni 1992 eine Truhenorgel aus der Fertigung Peter Vier aus Friesenheim im Schwarzwald angeschafft werden, die die Gottesdienste und Kryptakonzerte von nun an mit ihrem Klang bereicherte.

Am Montag, 12. Dezember, gibt es um 19.30 Uhr das Jubiläumskonzert mit dem Minsker Streichquartett. Auf dem Programm stehen drei Streichquartette von Ludwig van Beethoven (op. 18 Nr.5 A-Dur), Sergej Prokofiew (Nr. 1 h-Moll) und Stanislaw Moniuszko (1819-1872, Nr.1 d-Moll).

Das Minsker Streichquartett gastierte zum erstebn Mal im Dezember 2003 bei einem Kryptakonzert. Ab Weihnachten 2004 begleitete das Quartett den Kirchenchor alljährlich zur Festmesse am 2. Feiertag. Das Ensemble (Juri Hermann, Alexej Ulasenka, Vladimir Himoroda und Denis Skliarov) gründete sich 1998 unter der Obhut der „Weißrussischen Gesellschaft für Kultur” in Minsk. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Gegenwart. Tourneen führten nach Warschau, Hamburg, München, Basel, Wien und andere europäische Städte. In der „Philharmonie der Nationen” unter der Leitung von Justus Frantz ist das Quartett seit 2003 integriert.

Der Eintritt ist frei; zur Unterstützung der Kryptakonzerte ist eine Spende sehr willkommen.
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