Kreisvorsitzender prangert den Abbau der Sozialsysteme an

Von: g.s.
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Der neue Vorstand des VDK-Ortsverbandes Teveren/Grotenrath: Bernd Neburg, Kreisvorsitzender Willi Bergstein, Leo Mingers, Inge Jahns, Hubertine Watt, Heribert Meyer, Elisabeth Pennartz, Helmut Pennartz, Hartmuth Köth und Paul Kloska (v.l.). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren. Der Vorsitz des VdK-Ortsverbandes Teveren/Grotenrath war in den letzten Monaten vakant. Nach der Neuwahl des Vorstandes kann der Ortsverband nun wieder voller Elan an die Arbeit gehen.

Der 2. Vorsitzende Bernd Neburg konnte eingangs der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Führen zwei Dutzend VdKler begrüßen. Unter der Wahlleitung des VdK-Kreisvorsitzenden Willi Bergstein schritten die Mitglieder nach den üblichen Jahresberichten zu den Wahlen.

Zur neuen Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Teveren/Grotenrath wählte die Versammlung einstimmig Elisabeth Pennartz. Ebenso einstimmig wurden Paul Kloska zum Schriftführer, Helmut Pennartz zum 1. Kassierer, Heribert Meyer zum 2. Kassierer sowie Inge Jahns, Hubertine Watt und Leo Mingers zu Beisitzern gewählt. Als Kassenprüfer stellten sich Bernd Neburg und Hartmuth Köth zur Verfügung. Der Dank des Kreisvorsitzenden und von Elisabeth Pennartz galt dem scheidenden Vorstand.

In seinem Referat prangerte Kreisvorsitzender Bergstein den Abbau der Sozialsysteme sowie die damit verbundene Ungerechtigkeit an. Die Sozialsysteme in Deutschland stünden auf dem Prüfstand. Um weiteren Sozialabbau zu verhindern, müsse sich jeder einzelne Bürger einbringen und engagieren.

„Der VdK setzt sich für eine solidarische und gerechte Welt ein”, sagte Bergstein. Der VdK sei ein wichtiger Streiter für eine gerechte Sozialpolitik: „Wir kämpfen für einen Sozialstaat.” Die Mitglieder hätten im VdK einen starken Partner an ihrer Seite, denn der Verband nehme sich der Sorgen jedes Einzelnen an und übernehme die sozialrechtliche Begleitung.

Die 45 Ortsverbände im Kreis Heinsberg verfügten über 7500 Mitglieder, und deren Stimme werde gehört. „Noch nie bestand eine so große Schere zwischen Überreichen und Armen”, mahnte Willi Bergstein. Heute setze die Politik leider immer das um, was das Kapital verlange.

Zu den Forderungen des VdK gehörten eine für alle bezahlbare Gesundheitsversorgung, Anhebung der Regelsätze bei Arbeitslosengeld II, Erhöhung der Grundsicherung im Alter von 351 auf 435 Euro, Wiedereinführung von Einmalleistungen für Bedürftige und zuverlässige Rentenanpassungen durch Rückkehr zur dynamischen Rente. Mit seinen Forderungen stieß Bergstein auf Zustimmung bei den Mitgliedern in Teveren.
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