Kreisverkehr in Gangelt wird eingeweiht

Von: mabie
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Schulleiterin Claudia Storms-Übachs (l.) von der KGS Birgden, EGG-Geschäftsführer Willibert Mevißen (3.v.l.) und Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen (5.v.r.) eröffneten eine neue Anbindung zur Birgdener Grundschule. Foto: Markus Bienwald
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Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz, der viel Herzblut in das Projekt investierte, durfte mit seinem Elektro-Scooter den neuen Asphalt als erster unter die Räder nehmen. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Wenn einer den frischen Asphalt offiziell als erster unter die Räder nehmen darf, dann ist es wohl Gangelts Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz. „Ich habe hier viel Arbeit reingesteckt“, erzählt er und das darf angesichts des steten Wachstums im größten Ortsteil der Gemeinde Gangelt nicht bezweifelt werden.

Seit dieser Woche dürfen die knapp 3000 Birgdener mit der Anbindung von der Fasanenstraße zur Katholischen Grundschule Birgden ein neues Stück Straße nutzen. Nach der offiziellen Bauabnahme durch die Gemeinde sowie Vertreter der bauausführenden Firmen Schlun und VDH Projektmanagement wurde Aretz mit seinem Elektro-Scooter diese Ehre zuteil, die er sichtlich genoss.

„Die Entwicklungsgesellschaft Gangelt (EGG) hat sich seinerzeit bereiterklärt, auf eigene Kosten diese Anbindung in Verbindung mit dem Bau eines Kreisverkehrs im Bereich der Schule zu schaffen“, erläuterte Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen dazu. Und damit Schulleiterin Claudia Storms-Übachs, ihre Schüler, die Lehrer, Eltern und die Ehrenamtler, die vor Ort ein Auge auf den Schulweg haben, nun einen weiteren Mosaikstein in Sachen sicherer Schulweg haben, wurden insgesamt rund 900.000 Euro in die Hand genommen. „Durch den Ausbau der Straße wurde eine vernünftige Anbindung zur Schule samt Geh- und Fahrradweg und entsprechenden Querungshilfen geschaffen“, beschreibt Tholen die Baumaßnahmen.

Doch neben den in den Baugebieten Gelindchen I und II in den letzten Jahren neu ausgewiesenen 160 Baugrundstücken steht mit der neuen Verbindung und dem neuen Kreisverkehr noch mehr auf dem Plan. „Nun haben wir auch die Voraussetzungen für die kommende Gemeindeverbindungsstraße geschaffen“, schloss der Erste Bürger.

Dann wird für voraussichtlich 1,2 Millionen Euro eine neue Trasse entlang des ehemaligen Wirtschaftsweges über die Gleise der Selfkantbahn bis an die K3 heran geschaffen. Von dort aus ist eine weitere Anbindung – vorbei am Gewerbegebiet Birgden, bis zur B56n in Planung. Die Ausschreibung für den ersten Abschnitt als so genannter Gemeindeverbindungsstraße läuft bereits, die Vergabe erfolgt im Juni.

„Ich bin sehr froh, dass die 900.000 Euro aus den Geldern der EGG finanziert werden konnten“, bekräftigte Bernhard Tholen. Und Ehrenbürgermeister Heinrich Aretz, der sich immer noch sehr aktiv für „sein Birgden“ einsetzt, hat wohl eine neue Lieblingsstrecke auf seinen Touren durch den Ort gefunden.

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