Kreis Heinsberg setzt neue Frist für Polythex

Von: jpm
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Übach-Palenberg. Der Kreis Heinsberg hat der Firma Polythex eine neue Frist für die Umsetzung des eingeforderten Abluftbehandlungskonzepts erteilt. Zugleich wurde ein erhöhtes Zwangsgeld angedroht.

Wie Behördensprecher Ulrich Hollwitz auf Nachfrage erläutert, müsse der Kunststoffverarbeiter nun bis November die verbliebenen Produktionsstraßen mit Abluftbehandlungsgeräten versehen. Die Unternehmensleitung habe zugesichert, dieser Forderung nachkommen zu können.

Das neue Zwangsgeld, das sonst fällig würde, würde bei 20.000 Euro liegen. Dies würde einer Verdoppelung des ersten Zwangsgeldes entsprechen, das im August festgesetzt worden ist und bei 10.000 Euro lag.

Sonderlich starke Kopfschmerzen dürfte keine der beiden Summen der Unternehmensleitung bereiten: Nach den aktuellsten vorliegenden Zahlen verzeichnete Polythex 2013 einen Jahresüberschuss von über 1,1 Millionen Euro.

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