Krankenhaus: 6000 Euro für neue Defibrillatoren

Von: g.s.
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Stefan Bienert (l.), Dr. Günter Haselow und Dirk Jansen (v.r.) vom St.- Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen danken dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Heinsberg für eine großzügige Spende. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Chefarzt Dr. Günter Haselow und der Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses Geilenkirchen, Stefan Bienert, waren begeistert. Sie und auch der Leiter der Intensivstation, Dirk Jansen, dankten dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Heinsberg, Thomas Pennartz, für die großzügige Spende, die er im Namen des Kreditinstitutes mitgebracht hatte.

Die Kreissparkasse hat der Geilenkirchener Klinik 6000 Euro für die Anschaffung von fünf Defibrillatoren zur Verfügung gestellt. Ein Defibrillator erzeugt einen Stromstoß und wird bei der Behandlung von lebensbedrohenden Herz-Rhythmusstörungen eingesetzt.

Durch die Stromstöße kann auch ein unregelmäßiges Vorhof-Flimmern in einen regelmäßigen Sinusrhythmus überführt werden. „In unserem Krankenhaus müssen lange Wege zurückgelegt werden, deshalb werden jetzt auf jeder Ebene und im neuen Ärztehaus die leuchtend grünen Defibrillatoren deutlich sichtbar aufgehängt”, erklärt Dirk Jansen. Der AED (Automatischer Externer Defibrillator) ist von jedem Laien zu bedienen, Fehler können nicht entstehen.

„Wenn ein Defibrillator eingeschaltet wird, führt er einen Selbsttest durch, eine Stimme sagt im Anschluss, was zu tun ist”, erläutert Dr. Günter Haselow. Das Gerät mache selbstständig eine Rhythmusanalyse des Herzens und gebe die akustische Mitteilung, ob der Patient defibrilliert werden kann oder eine Reanimation durchzuführen ist.

KSK-Vorstand Thomas Pennartz weist darauf hin, dass auch in allen großen Filialen der Kreissparkasse Heinsberg ein Defibrillator zur Verfügung steht. „Wir haben bis jetzt noch keinen gebraucht, nennt er eine erfreuliche Tatsache.
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