Kräftige Gitarrenriffs, rhythmisches Schlagzeug

Von: Andrea Schever
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Bei perfektem Wetter begeistern die sieben jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrer frischen Mischung aus Rock und Pop das Publikum am St. Ursula Gymnasium. Dort fand das zweite „Konzert am besonderen Ort“ aus der gleichnamigen Reihe der Musikschule statt. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Wer am „Tag der Musik“ am St. Ursula Gymnasium vorbeiging, konnte sich rasch denken, was dort drinnen vor sich ging: Kräftige Gitarrenriffs und rhythmisches Schlagzeug lockten Jung und Alt über den Innenhof in den Rosengarten der ehemaligen Burg Geilenkirchen.

Dort fand das zweite „Konzert am besonderen Ort“ aus der gleichnamigen Reihe der Musikschule statt.

Sieben junge Musiker

Herrschten im Programm des ersten Konzertes noch klassische Lieder vor, zeigte die Band der Musikschule hier Rock, Pop, Soul und auch Metal von ihrer eingängigen Seite. Fast durchgehend präsentierten die sieben jungen Musiker im Alter von 14 bis 23 Jahren Lieder, die nach 1990 entstanden sind und trafen damit den Geschmack des Publikums.

Evergreens wie „Wind of Change“ (Scorpions) oder „Lemon Tree“ (Fools Garden) ließen in Erinnerungen schwelgen, und bei aktuellen Hits wie „Nur ein Wort“ (Wir sind Helden), „Use somebody“ (Kings of Leon) oder „Call me maybe“ (Carly Rae Jepson) konnte so manch ein Gast den Text mitsingen.

20 Lieder

Souverän sangen Daniela Schmelzer und Carolin Kernbach die fast 20 Lieder des Konzertes. Unterstützt wurden sie von Marco Schmelzer am Keyboard, Dusti Michalik am Bass, Niklas Magelhoes am Schlagzeug und Fabian Yurk an der Gitarre. Beim gitarrenlastigen „The Unforgiven“ (Metallica) konnte der zweite Gitarrist David Cebulla zeigen, was seine Saiten hergaben.

Zu ihrem Konzert hatte die Band, die seit etwa einem Jahr zusammen probt, auch einen musikalischen Gast eingeladen. Ein Querflötentrio, bestehend aus Lisa Artus, Annika Mund und Virginia Baier, präsentierten, begleitet von Kerstin Scheufens am Klavier, den „Pink Panther“, zu dessen Melodie nicht nur die Musikerinnen formvollendet schnippten, sondern auch das Publikum.

Ungewöhnliche Kulisse

Fast 20 Lieder und anderthalb Stunden später konnten die jungen Musikerinnen und Musiker stolz auf ihre Leistung sein, die sie bei angenehm sonnigem Wetter in dieser ungewöhnlichen Kulisse präsentieren durften. Zum Abschluss des Konzertes bedankte sich Thomas Kamphausen, Leiter der Musikschule, bei der jungen Band und den vier Gastspielern für ihre Darbietungen, sowie Rebecca Rahmen vom Kulturamt der Stadt für das Mitwirken an diesem Konzert.

Auch der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Bernward Coers, der zwischenzeitlich über die Geschichte der ehemaligen Burg und des Rosengartens informiert hatte, war sichtlich zufrieden mit der Leistung der Jugendlichen.

Das nächste Konzert der Reihe „Konzerte an besonderen Orten“ findet am 23. November (Totensonntag) in der Totenhalle des Städtischen Friedhofs statt. Dann befassen sich die Musikerinnen und Musiker in Texten und Musik mit den Themen Tod, Ewigkeit, Vollendung, Sterben.

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