Kooperation: Sterbende nicht alleine lassen

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Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Josef Aretz, Einrichtungsleiter des Katharina Kasper-Heims, Renate Kaspar, Vorstandsmitglied Camino (vorne), Diakon Thomas Hoff, Ordensvertreter ViaNobis, Helga Saß, Pflegedienstleiterin des Katharina Kasper-Heims, Brigitte Stevens und Gabriele Krumbach (beide Camino, hintere Reihe v. l.).

Gangelt/Geilenkirchen. „Wir begleiten Sterbende in ihrer letzten Lebensphase und lassen sie in ihren letzten Stunden nicht allein“, zitiert Josef Aretz, Einrichtungsleiter des Katharina Kasper-Heims in Gangelt, aus dem Leitbild der Unternehmen der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper.

Da der ambulante Hospizdienst Camino in Geilenkirchen diesen Anspruch teilt, haben beide Einrichtungen nun eine Kooperation geschlossen. Hospizkoordinatorin Gabriele Krumbach und die Vorstandsmitglieder Brigitte Stevens und Renate Kaspar freuen sich schon auf die Zusammenarbeit. In den vergangenen Monaten schafften der Hospizdienst und das Katharina Kasper-Heim gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Kooperation: „Beide Partner knüpfen an die seinerzeit in den Klöstern begründete Zuwendung zu den Sterbenden an.

Beide arbeiten daran, die Bedingungen für ein würdiges Sterben zuhause zu verbessern“, so Thomas Hoff, Ordensvertreter in der Katharina Kasper ViaNobis GmbH in Gangelt. Zuhause heiße in diesem Fall im gewohnten Lebensumfeld, also einerseits in der Privatwohnung oder anderseits imWohnbereich in der vollstationären Einrichtung.

Sowohl die Verantwortlichen des Hospizdienstes als auch der Altenhilfeeinrichtung möchten künftig miteinander und voneinander lernen. Der Austausch der professionellen und ehrenamtlichen Kräfte sei dabei ebenso wertvoll wie das gemeinsame Tun in der Sterbebegleitung. „Die Erfahrung, dabei nicht alleine zu sein, trägt zur ‚Entschrecklichung‘ des Sterbens und der Begleitung ebenso bei wie zur Förderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Themas“, so Hoff.

„Gerne bringen wir unsere Erfahrungen ein und bieten unsere Unterstützung an, wo sie gebraucht wird – sei es im Rahmen unserer Fortbildungen und Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche, im fachlichen Austausch und im Dienst der Begleitung. Wir freuen uns auf das gemeinsame Tun“, resümiert Gabriele Krumbach.

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