9412576.jpg

Kommentiert: Traum vom Wahrzeichen zerplatzt

Ein Kommentar von Udo Stüßer

Der schöne Traum vom ausrangierten Awacs-Flugzeug als Wahrzeichen in der Geilenkirchener Innenstadt ist nun jäh wie eine Seifenblase zerplatzt.

Auch wenn Bürgermeister Georg Schmitz öffentlich seine Enttäuschung zeigen wird, sollte er ganz im Geheimen heilfroh sein, dass ihm die Nato diese Last, die er sich unsinniger Weise selbst auferlegt hat, genommen hat. Denn hätte die Nato seinem Ansinnen zugestimmt, hätte er Probleme lösen müssen, die kaum zu bewältigen sind: Die Kosten für das Unterfangen wären ins Uferlose ausgeartet. Man denke nur an den Transport, an einen behindertengerechten Zugang und an die Unterhaltungskosten. Der Bürgermeister hätte von Anfang an wissen müssen, dass die Stadt für den Bau von Luftschlössern kein Geld hat.

Andererseits sollte man die Bemühungen von Schmitz und dessen Ratgeber Albert Baeumer nicht zu sehr verteufeln. Sie haben sich redlich bemüht, mit neuen und frischen Ideen Geilenkirchen ein Stück weiter nach vorne zu bringen. Doch diese Energie sollte das Duo künftig nicht in fixe Ideen stecken, sondern in realisierbare Projekte, die das Stadtmarketing vorantreiben. Außer einer Auftaktveranstaltung mit großen Ankündigungen im Rathaus und einer Aktion mit Georg Schmitz, der freundlich lächelnd Blumen auf dem Marktplatz verteilt, ist nichts geschehen. Künftig sind Ideen gefragt, die man auch umsetzen kann, und keine weiteren Luftschlösser.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert