Geilenkirchen - Kommentiert: Keine Lust mehr

Kommentiert: Keine Lust mehr

Von: Thorsten Pracht
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Geilenkirchen. Streitbar, unbequem, mit Ecken und Kanten: Mit Heiner Weißborn verlässt der profilierteste Lokalpolitiker die Übach-Palenberger Bühne. 33 Jahre, mehr als die Hälfte seines Lebens, hat er gestaltet, gestritten, argumentiert. Jetzt hat er keine Lust mehr.

Weißborn sagt das offen und ehrlich, so wie er es immer gehandhabt hat. Taktieren und Rumeiern waren noch nie sein Ding. Schon Ende 2012 hatte Weißborn den Parteivorsitz abgegeben, um im Rat freier agieren zu können, ohne Rücksicht auf parteipolitische Zwänge.

Aber Debatten und Diskussionen sind in der Stadt längst nicht mehr angesagt. Persönliche Anfeindungen, Diffamierungen, beschmierte Schaufenster seines Geschäftes – all das hat Weißborn im Laufe der Zeit ertragen. Aber die Durchwink- und Abnick-Politik der vergangenen Jahre muss für ihn das Schlimmste gewesen sein.

Konsequent wie er nun mal ist, zieht er also einen Schlussstrich. Das verändert die Statik der Übach-Palenberger Politik. Und es öffnet Räume in der SPD, sich schon jetzt personell für das Wahljahr 2020 aufzustellen.

Viele kluge Köpfe will Parteichef Alf-Ingo Pickartz bei den Genossen ausgemacht haben. Sie sind jetzt mehr denn je gefordert.

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