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Kommentiert: Förderverein muss am Leben bleiben

Ein Kommentar von Udo Stüßer

Seit mehr als zwei Jahren gibt es Gespräche zwischen Geilenkirchens Bürgermeister, Verwaltungsspitze, Förderverein Bauchemer Ortsvereinen und Kommunalpolitik über die Realisierung eines Bürgerhauses.

Man erinnere sich an die schier endlosen, oft heftigen Diskussionen in Ausschuss- und Ratssitzungen über den Bau und über die Finanzierung. Und kaum hat der Stadtrat im April endlich grünes Licht gegeben, beginnt hinter den Kulissen ein für Außenstehende unverständliches Hauen und Stechen im Förderverein.

Vereine und einzelne Bürger haben plötzlich in vielen Dingen jeweils eine andere Sichtweise oder verfolgen gar eigene Interessen. Das geht so weit, dass Insider fast schon das ganze Projekt gefährdet sehen. So mancher politischer Gegner des Bürgerhauses würde sich sicherlich im stillen Kämmerlein beim Scheitern voller Genugtuung die Hände reiben.

Manfred Schumacher steht als Vorsitzender des Fördervereins Bauchemer Ortsvereine jetzt vor großen Aufgaben. Er muss die Kräfte wieder für das eigentliche Ziel, das Bürgerhaus, bündeln. Für die weitere Entwicklung des Ortes Bauchem ist das Bürgerhaus allerdings nur ein Mosaikstein. Man denke an die Quartiersentwicklung und an das Sozialzentrum.

Zusammenhalt ist in Bauchem jetzt notwendiger denn je, der Förderverein muss am Leben bleiben. Er ist eine Bereicherung für das gesellschaftliche Leben im Stadtteil Bauchem. Eigene Interessen müssen da zurückstehen.

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