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Kommentiert: Ein Lichtstreif am Horizont der Fliegerhorstsiedlung

Ein Kommentar von Udo Stüßer

Christoph Grundmann hat es auf den Punkt gebracht: Hätte der Stadtrat am Mittwoch die Satzung über den Umbau der Fliegerhorstsiedlung Teveren nicht verabschiedet, wären einzig und alleine die Menschen in der Siedlung die großen Verlierer. Sie klagen seit vielen Jahren berechtigt über holprige und löchrige Straßen, über dringend sanierungsbedürftige Häuser mit grauen und tristen Fassaden.

Das Unkraut, das zwischen Bürgersteigplatten auf schiefen und krummen Gehwegen emporschießt, stört sie längst nicht mehr so sehr wie rostiges Wasser, das aus dem Wasserhahn fließt, oder defekte Heizungen.

Seit Jahren richten die Bewohner ihre Proteste in Richtung Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) als Eigentümerin der Siedlung. Und auch Vertreter von Rat und Verwaltung sitzen seit Jahren mit der Bima in schönster Regelmäßigkeit am Verhandlungstisch. Die Gespräche waren nur selten von Erfolg gekrönt, das Gesprächsklima war oftmals mehr als eisig. Denn das Ziel der Bima war von Beginn an klar vorgegeben: größtmöglicher Profit, der Bund braucht Geld!

Jetzt aber erscheint endlich nach Jahren der Verfalls ein Lichtstreif am Horizont: Mit dem Konzept kann mit dem Umbau begonnen werden. Vielleicht nicht ganz nach den Vorstellungen von Rat, Verwaltung und Bürgern. Aber es bewegt sich was. Endlich!

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