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Kommentiert: CDU-Wahlkampf in einem vergifteten Klima

Ein Kommentar von Udo Stüßer

Christian Kravanja, Bürgermeisterkandidat der Bürgerliste, dürfte sich die Hände reiben: Gerade zum Bürgermeisterkandidaten der Geilenkirchener Christdemokraten gekürt, ist Ronnie Goertz bereits leicht angekratzt.

Es wird deutlich, dass die Partei nicht geschlossen hinter dem eigenen Kandidaten steht. Ein Riss zieht sich quer durch die Reihen der Mitglieder.

Glaubt Karl-Peter Conrads, ein erfahrener CDU-Kommunalpolitiker und kluger Kopf, wirklich, dass er mit seinen Argumenten die Wahl anfechten kann? Oder will er nur lautstark seinen Protest kundtun? Seinen Protest gegen den seiner Meinung nach unrechtmäßigen Beschluss? Oder ist es ein Schuss gegen die Teile der Fraktion, die hinter den Kulissen mächtig die Strippen gezogen haben sollen und den parteilosen Wunschkandidaten gegenüber zwei langjährigen Fraktionskollegen vorgezogen haben?

Egal was ihn bewogen hat: Die Parteispitze wird es in diesem vergifteten Klima schwer haben, die Wogen zu glätten. Wenn dann noch Parteichef Manfred Schumacher das Handtuch werfen sollte, haben die Christdemokraten ausgerechnet im Jahr der Bürgermeisterwahl gelinde gesagt ein Problem.

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