Knapp 1600 Starts beim internationalen Schwimmer-Fünfkampf

Von: mabie
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Exzellente Leistungen – aber auch die Eleganz einer gut geschwommenen Bahn – wird auch die 32. Auflage des Internationalen Schwimmer-Fünfkampfes in Übach-Palenberg hier im Ü-Bad (Bild) auszeichnen. Foto: Markus Bienwald
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In Vorfreude auf den 32. Internationalen Schwimmer-Fünfkampf im Ü-Bad: (v.l.) Herbert Lataster, Jacqueline Breuer, Alex Kahl (EWV), Schiedsrichter Ingo Braun, Ricarda Geese (EWV), Trainer Manfred „Fredl“ Rothärmel und Vorsitzender Manfred Ehmig. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Mehr als 30 Jahre gibt es schon den renommierten Internationalen Schwimmer-Fünfkampf des VfR Übach-Palenberg. Nur einmal wurde die Serie unterbrochen – für eine Hallensanierung. Am kommenden Wochenende wird die Großveranstaltung wieder ausgetragen.

Gut darauf vorbereitet ist die VfR-Fachabteilung, die größte im Schwimmbezirk Aachen, der sich über die Städteregion Aachen bis in die Kreise Düren und Heinsberg ausbreitet. Die teilnehmenden Vereine haben dazu prima Unterstützungsarbeit geleistet, loben Vorsitzender Manfred Ehmig und sein Team. Auch sind sie glücklich darüber, zur 32. Auflage einen neuen Hauptsponsor zu haben.

In Zusammenarbeit mit der EWV (Energie und Wasserversorgung GmbH) aus Stolberg, gehen am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Januar, rund 370 Teilnehmer an den Start, mehr als 50 Aktive gegenüber dem Vorjahr im „Ü-Bad“ an der Dammstraße. Herbert Lataster, routinierter Conférencier des Fünfkampfes, wird 1588 Starts von Schwimmern aus 16 Vereinen ansagen können.

„Die reine Wettkampfzeit beträgt allein mehr als 13 Stunden“, erläutert Manfred Ehmig den Ansturm der Athleten, „das ist auch für die Wettkampfrichter eine echte Herausforderung.“ International waren die Ausschreibungen angepasst und beim Verband gemeldet, berichtet Herbert Lataster, der im Verein die Stelle des Pressewarts besetzt. International wird der Wettkampf im Wasser durch Teilnehmer von Chaudfontaine Thermale Natation aus Belgien und dem Eurode-Team aus dem niederländischen Kerkrade.

Bei derart vielen Aktiven aus der Region bis in die Eifel und in den Kölner Raum hinein ist viel Organisationstalent gefragt. „Eine personalintensive Geschichte“, wie Ehmig ergänzt, denn es gilt nicht nur die Zeiten der Schwimmer per Hand zu stoppen und zur zentralen Auswertung zu übermitteln. Viel Technik will betreut sein, dazu kommt die Versorgung der Athleten, die das Team um Monika Ehmig übernimmt, und der Ablauf der Siegerehrungen will geplant sein.

Es gibt alleine 600 Urkunden, 100 Prämienläufe, 24 Pokale und zwei Sonderpreise für die schnellsten Schwimmer. Dazu wird ein Geldpreis in Höhe von 250 Euro für die beste Gastmannschaft ausgelobt. Mit dabei sind der Aachener SV 06, der Brander SV, die Schwimmer von Eurode aus Kerkrade, Hansa Simmerath, Herzogenrather SV, Jülicher Wassersportverein, Kohlscheider SC, Schwimm-Team Köln, SG Bergheim, die Schwimmer der Chaudfontaine Thermale Natation/B, SC Hardtberg 1968, SG Erkelenz-Hückelhoven, Wasserfreunde Delphin Eschweiler, Würselener Schwimm-Club 1962 und die Gastgeber vom VfR Übach-Palenberg, die neben den Kölnern die höchste Zahl an Aktiven und Starts beanspruchen werden.

Ein Mammut-Programm, das vom Sponsor bestens unterstützt wird. „Wir fördern gerne Sportarten, die nicht so sehr im Fokus stehen“, sagt Vertriebsleiter Alex Kahl vom EWV. Für Sportwart und Trainerlegende Manfred „Fredl“ Rothärmel ist dieser Wettbewerb eine willkommene Gelegenheit, den Leistungsstand seiner jungen Sportler einzuschätzen: „Schließlich geht es eine Woche später darum, festzulegen, wer bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften schwimmt.“

Da kommt es schon einmal vor, dass manche nach Wettkampfpause von sechs Wochen gestärkt ins Rennen gehen, andere ihrer Topform vielleicht noch hinterherschwimmen. Schwimm-Ass Jacqueline Breuer macht sich da keine Sorgen. „Für mich ist das ein ganz normaler Wettkampf, auch wenn es natürlich spannend werden kann.“

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