Kleinkradfahrer flüchtet gleich zweimal vor der Polizei

Von: red/pol
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Ungewöhnliche Verfolgungsjagd: Ein Kleinkradfahrer ist am Montagabend vor der Polizei geflüchtet. Der erste Versuch glückte, danach war jedoch Endstation. Foto: Bundespolizei

Übach-Palenberg. Ein junger Mann ist am Montagabend mit seinem Kleinkraftrad vor der Polizei geflohen - und das gleich zweimal. Denn als er sie das erste Mal abhängen konnte, kehrte er zum Startpunkt zurück. Es waren jedoch die kleinen Details, die er bei seinem Spiel nicht bedacht hatte.

Ohne Versicherungskennzeichen und mit halb aufgesetztem Helm fiel der Kleinkraftradfahrer der Polizei sofort auf, als er auf den Vorplatz des Bahnhofes Übach-Palenberg fuhr. Dass das nicht erlaubt ist, war ihm sofort klar, denn nachdem er die Polizei wahrgenommen hatte, raste er sofort los und versuchte zu fliehen.

Passanten konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite retten, als der junge Mann mit überhöhter Geschwindigkeit versuchte zu entkommen. Auch Anhaltesignal und Lautsprecheransagen konnten ihn nicht stoppen. Das alles schien dem Flüchtling nicht genug: Anschließend fuhr er erneut auf den Vorplatz des Bahnhofes und setzte seine Verfolgungsjagd fort, als er von den Beamten wiedererkannt wurde - diesmal jedoch über einen Feldweg und nicht durch den Personentunnel.

Was der junge Mann allerdings nicht wusste - seine Prominenz bei der Polizei verriet ihn schnell. Durch seinen lässig getragen Helm konnten die Polizisten sein Gesicht erkennen und ihn mit Hilfe von Zeugen sofort identifizieren und seine Personalien festhalten. Deswegen verzichtete die Polizei auf eine weitere Verfolgungsfahrt.

„Jetzt wird der 23-Jährige Besuch von den Kollegen des Verkehrskommissariats Heinsberg bekommen, denn aufgrund des Vorfalls wird jetzt gegen ihn wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherungsschutz und ohne Zulassung ermittelt“, berichtet ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.

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