Kleiner Flüchtlingsladen ab Samstag wieder geöffnet: Spenden willkommen

Von: mabie
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Eine große Truppe macht sich derzeit viel Mühe, damit im „kleinen Flüchtlingsladen“ in der Geilenkirchener Realschule die riesige Welle der Hilfsbereitschaft auch gut ankommt. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Manfred Mispelbaum und Ferdinand Busch müssen an diesem Samstagmorgen ganz schon feste anpacken. Denn den beiden Freiwilligen, die am künftigen „kleinen Flüchtlingsladen“ auf dem Gelände der Städtischen Realschule den Spenden beim Entladen helfen, stehen noch einige Kisten und Pakete bevor.

„Zu zweit ist das aber schnell gemacht“, sagt Mispelbaum, und der kleine Anhänger, mit dem die Spender Kleidung, aber auch Möbel und Spielzeug zur Sammelstelle gebracht haben, leert sich schnell.

In dem relativ niedrigen, aber durchaus geräumigen Untergeschoss, geht dagegen schon fast nichts mehr. Während im Raum, der binnen kürzester Zeit von Freiwilligen auf Initiative des Runden Tisches für Flüchtlingsarbeit der Stadt Geilenkirchen so umgestaltet wurde, dass hier Waren problemlos angenommen, sortiert und wieder an die Bedürftigen ausgegeben werden können, scheint fast zu bersten. „Die Welle der Hilfsbereitschaft ist unglaublich“, so Uwe Eggert, einer der Ideengeber dieser Einrichtung.

Übrigens ist der Name „kleiner Flüchtlingsladen“ noch vorläufig, die Macher wollten nur unbedingt einen anderen Namen wählen als Kleiderkammer oder Kleiderstube, denn letzterer ist schon den CDU-Frauen in der Stadt sehr lange vorbehalten.

Was an diesem Tag ankommt, wird gleich weiter sortiert, so gut es geht. Viele fleißige Hände sind dabei, die Willkommenskultur in Geilenkirchen auch mit Sachgaben zu demonstrieren. „Was wir immer gut gebrauchen können, sind Kindersachen“, sagt Eggert. Was gar nicht geht, weiß eine Frau, die nebenan einen frisch angelieferten Wäschesack sortiert. „Es ist ganz wichtig, dass die Sachen gewaschen sind“, sagt sie.

Natürlich freut sie sich mit ihren Helfern schon auf den heutigen Annahmetag, denn vorerst wird immer samstags zwischen 9 und 13 Uhr am „kleinen Flüchtlingsladen“ an der Realschule am Gillesweg die Sachhilfe entgegengenommen.

Und vielleicht gibt es ja schon bald einen endgültigen Namensvorschlag für diese von bürgerschaftlichem Engagement getragene Einrichtung.

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