Kleine Tonkünstler spielen Konzert in Haus Basten

Von: Renate Kolodzey
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Anna Jansen aus der Klasse von Anne Heesen spielt auf ihrer Gitarre „Ich kenne einen Cowboy“. Foto: Renate Kolodzey

Geilenkirchen. Profihaft konzentriert wie die „Großen“, dazu mit viel Spielfreude und ohne sichtbares Zeichen von Nervosität, gestalteten die kleinsten Tonkünstler der Musikschule das Konzert „Unsere Jüngsten“.

Geschäftsführerin Gabriele Lennartz freute sich über den enormen Besucherandrang im bis auf den letzten Platz besetzten Haus Basten und begrüßte die erwartungsfrohen Gäste zum Vorspiel aus den Klassen von Dr. Dorothea Dolinski, Kasia Gasztecka, Anne Heesen, Alexandra Javdoschin, Kateryna Kanke, Lilia Karpow, Miljana Mandaric, Eduardo Tow und Ekaterina Vorrat, die teils ihre Schüler am Klavier oder auf Streichinstrumenten begleiteten.

Anne Heesen führte durch das Programm, und gleich zu Beginn ließen sich die Zuschauer von den Allerkleinsten, gerade mal vier und fünf Jahre jung, mit Klanghölzern und Xylophonen bezaubern: „Seht, ein kleiner, bunter Specht“ und „Sonne, liebe Sonne“ von K. Schuh brachten Evelyn Hecht, Lilly Himstedt, Jonas Laumen, Sam Michalak, Lio Modolo, Aylin Pätsch, Marie-Linn di Paolo, Lara Quade, Le-Joline Rother, Tim Schmidt und Christopher Schulte-Böcker beherzt und unbefangen zu Gehör.

Nicht minder flott intonierten Lena Kraut am Klavier A. Drabons „Indianertanz“ und Johanna Kroschewski auf der Geige „Hey, Pippi Langstrumpf“ von Elfers/Johansson.

Beruhigend klangen indes Olivia Radkes „Wiegenlied“-Klavierklänge von H. Bodenmann durch den Saal, während Anna Hansen mittels Gitarre behauptete „Ich kenne einen Cowboy!“. Noah Kastka wagte sich am Klavier an das traditionelle „Oh, when the saints“, dem Milena Zylko mit ihrer Geige und „Jim along Josie“ sowie „Fast lane“, beides von K. und D. Blackwell, fingerfertig folgte.

Schwungvolle Querflötentöne von Roman Heinz, Antonia Mertens und Leonie Stapper, flüssig in Dur und Moll vorgetragen, erfüllten danach die gute Stube der Stadt mit der Melodie „Mary hat ein kleines Lamm“, wohingegen Alegra Muhamedagic lieber klavierspielend und gut geübt den „Indianertanz“ von J. Bastien aufführte.

Dazu passte K. und D. Blackwells „Wild West“, konzentriert und sicher vorgetragen von den Schwestern Jana und Luca Kim auf ihren Celli. Anrührende, einfühlsame Klänge entlockte hingegen Anna Jansen ihrer Gitarre zu „Greensleeves“, während Waleria Schlee temperamentvoll am Klavier mit dem „Ungarischen Sprungtanz“ von A. Drabon das Publikum beeindruckte.

Kaum geendet, brachte geigenspielend Julia Otto, unterstützt von ihrer Mutter Freya nebst Gitarre, mit dem schön und flüssig vorgetragenen „Mailied“ und „Bruder Jakob“ Volkslied-Stimmung unter die Gäste.

Max Hoppe dagegen ließ es „krachen“ mit seinem rasant und fehlerfrei auf dem Klavier intonierten „Rock on the rock“ von H. G. Heumann. Ruhiger wurde es sodann mit der verträumten Melodie von „Kum ba Yah“ und Johanna Försters ausdrucksvoll gespielter Geige, dem sich Jana und Luca Kim, Lisa Mehler sowie Lisa Schreier feierlich und sehr gefühlvoll mit ihren Celli und „Dancing at the court“ von N. Dezaire anschlossen. Mit „Comtiné d‘un autre été (midi)“ von Y. Tiersen verstand es nun Sontje Rode am Klavier, die Gäste mit viel Elan und Dynamik in die „zauberhafte Welt der Ameliè“ zu entführen.

Sensibel und mit feinen Akzenten hauchte nachfolgend Vivian Mula, ebenfalls am Klavier, der „Romanze“ von N. Toropow Leben ein, ehe die „Jungen Streicher“, allesamt im Grundschulalter, den Abschluss des Konzertes bestritten:

Johanna Förster, Francesca Franzese, Angelina Herschko, Johanna Kroschewski, Chiara Laezza, Farell Slipek und Milena Zylko mit ihren Geigen, Sontje Rode auf der Bratsche sowie Jana und Luca Kim sowie Alicia Lehnen samt Celli präsentierten das fröhliche „Allegro“ von S. Suzuki und die traditionelle „John Ryan‘s polka“ souverän und mitreißend.

Das begeisterte Publikum bedankte sich nach dem Verklingen des letzten Tons bei allen Nachwuchsmusikern, die das abwechslungsreiche Konzert an jenem Sonntagnachmittag so entspannt gemeistert hatten, mit ungestümem, lang anhaltenden Applaus.

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