Kleine Musiker sorgen für große Töne

Von: a.s.
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Ob alleine oder doch zu zweit am großen Klavier: Beim Frühlingskonzert konnten alle Nachwuchsmusiker das Publikum überzeugen. Leonie Hoppe und Max Hoppe trugen unter anderem gemeinsam das ukrainische Volkslied „Das Füchslein“ vor. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Mit ihrem diesjährigen Frühlingskonzert hat die Musikschule Geilenkirchen einem bestimmten Instrument einmal besondere Aufmerksamkeit geschenkt: dem Klavier.

Dabei erlebte das Publikum das Instrument nicht nur musikalisch, sondern wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Kamphausen auch mit zahlreichen Informationen rund um die Entstehung und unterschiedliche Verwendung dieses Instrumentes versorgt.

Mit vier Händen auf 88 Tasten

In jedem der Beiträge des kurzweiligen Konzertes spielte das Klavier entweder eine tragende oder begleitende Rolle. So zeigten Aylin von der Ruhr und Jessica Backes mit dem Menuett aus der Oper „Don Giovanni“, dass man sich auf den 88 Tasten auch mit vier Händen nicht in die Quere kommen muss.

Dass ein Klavier auch eine begleitende Funktion einnehmen kann, zeigte zudem Max Hoppe, der Leonie Hoppes Violinspiel beim ukrainischen Volkslied „Das Füchslein“ untermalte. Adela Hebrova spielte unterstützt von ihrer Lehrerin Alexandrea Javdoschin drei kurze Stücke, darunter das bekannte „Die Affen rasen durch den Wald“.

Dass ein Klavier sogar ein Ersatz für ein ganzes Begleitorchester sein kann, zeigte Justin Backes, als er Jessica Backes Querflötenspiel zu „Memory“ aus dem Musical „Cats“ begleitete.

Eine weitere Darbietung zu vier Händen zeigten Letizia Teeuwen und Kristina Kolm mit dem Walzer aus dem Ballett „Dornröschen“. Ein besonderer Punkt im Konzertprogramm war der Auftritt von Jamina Al-Hamadi, deren klarer und von Julian Bethke am Klavier begleiteter Gesang zu Adeles „Turning Tables“ das Publikum überzeugte.

Mit dem sehr ruhigen und klaren „Kiss the Rain“ überzeugte Julia Murlowski als Solistin am Klavier ebenso wie später Kristina Kolm mit Mozarts „Variationen über ein Menuett von Duport“.

Mit „The incredible Hulk“ brachten Virginia Baier an der Querflöte und Kerstin Scheufens am Klavier ein Stück von Hollywood nach Geilenkirchen.

Maxima-Samira Schlag und Senta Kreimer boten mit Mozarts „Thema aus der Sinfonie Nr. 40 G-Moll“ den dritten von vier vierhändigen Klavierwerken dar.

Vera Peters und Judith Evertz zeigten mit „Die Tänzer“ aus der Oper „Ein Leben für den Zaren“ ebenfalls, dass man auch zu zweit an einem Klavier viel Spaß haben kann.

Das Finale des Konzertes stellte ein Querflötenquintett mit Klavierbegleitung durch den Lehrer Pascal Janssen dar. Annika Mund, Magdalena Lenzen, Luisa Sauren, Elena Kühne und Judith Stassen brachten dem Auditorium eine Instrumentalversion des Originals von „My Way“ nahe. Dafür erhielten sie – ebenso wie die zahlreichen anderen jungen Musikerinnen und Musiker – reichlich Applaus.

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