Klein, fein, lokal: Übachs Nikolausmarkt

Von: Markus Bienwald
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Beste Stimmung gab es am Loboni-Stand, wo das neue digitale Punktesystem für den lokalen Einzelhandel von IT-Unternehmer Timo Beyel (hinten, Dritter von rechts) und seinem Team beworben wurde. Neu an Bord sind übrigens Rockfabrik und Biergarten. Foto: Markus Bienwald
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Gut was los war beim Nikolausmarkt in Übach, auch wenn es naturgemäß nicht gerade tausende Besucher waren.
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Das kindgerechte Kettenkarussell war bei den jüngsten Besuchern sehr beliebt.

Übach-Palenberg. Ausdrücke wie „tausende Besucher strömten auf den Markt“ oder auch die stets gern verwendeten „Leckereien vom Glühwein bis zum deftigen Gaumenschmaus“ treffen auf den Übacher Nikolausmarkt nur begrenzt zu. Sicherlich gab es die Leckereien bei der jüngsten Auflage am vergangenen Wochenende auch, an beinahe jeder Ecke des gemütlichen Marktes im Herzen von Übach sogar.

Und viele Gäste genossen hier auch einen Snack. Das mit den tausenden Besuchern muss aber sicherlich um den Faktor zehn verkleinert werden, alleine schon wegen des in der Budenstadt zur Verfügung stehenden Platzes.

Markt soll weiter wachsen

„Trotzdem haben wir schon bei der Eröffnung richtig guten Zuspruch gehabt“, freut sich Michael Timmreck, Vorsitzender des Aktionskreises „Pro Übach“. Die Palenberger fehlen noch in der offiziellen Bezeichnung, aber auch ihnen dürfte gefallen haben, was sich dort an Angebot auftat. „Wir sind stolz darauf, alle Buden mit eigenen Kräften aus Reihen des AK bestücken zu können“, so Timmreck weiter.

Und tatsächlich tat der Verzicht auf die sonst bei manchen Märkten anzutreffenden fliegenden Händler mit dem vielleicht nicht ganz so weihnachtlichen Produktangebot dem Markt in Übach sehr gut. Überall waren liebevoll geschmückte Buden zu finden, mit zur Adventszeit passenden Angeboten oder Dienstleistungen. „Und natürlich freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr wieder gewachsen sind“, so Timmreck weiter.

Eine Steigerung auf rund 30 Buden nach dem Neustart mit neuem Konzept im vergangenen Jahr verzeichnete er. „Wir werden weiter wachsen“, blickte er in die Zukunft, auch wenn der zur Verfügung stehende Platz hier die Pläne ein wenig einschränken dürfte.

Das Konzept mit dem leicht ineinander verschlungenen Rundgang über den Markt, die Einbindung des Biergartens und die Präsentation der neuen Bühne gelangen aber bestens. „Auf die Bühne sind wir besonders stolz“, so Michael Timmreck, denn nicht nur Sponsoren und ein AK-Mitglied selbst haben sie ermöglicht und gebaut, hier präsentierte sich auch ein buntes Programm.

So kamen zum Beispiel die Kinder von der Tanzschule Nina Otten zum Einsatz, trotzten den eisigen Temperaturen mit einer tollen Choreographie zu „I was made for lovin' you“ von Kiss und bereiteten damit den Tanzboden für weitere Auftritte.

Immer neue Passagiere

Und natürlich zeigte sich auch der Namensgeber des Nikolausmarktes und hatte für die jüngsten Besucher noch ein paar leckere Sachen dabei. Und wenn wir gerade schon beim Genuss für die jüngste Generation sind: Das neu ins Programm genommene, sehr feine Kettenkarussell drehte sich beständig mit immer neuen Passagieren.

Über immer mehr Verbreitung freute sich Timo Beyel. Der Mann hinter der App Loboni, mit der Kunden Bonuspunkte für den Übach-Palenberger Einzelhandel sammeln können (wir berichteten in unserer Ausgabe von vergangenem Dienstag), freut sich über die gewünschte virale Verbreitung. „Wir bekommen immer mehr Resonanz, immer mehr Anbieter machen mit“, berichtete Beyel.

Neu dabei sind beispielsweise die Rockfabrik und der Biergarten Übach, und auf diesen Erfolg, der sich innerhalb weniger Tage einstellte, gaben Beyel und sein Team gleich mal einen aus: Zuckerwatte und Popcorn gab es, so dass am Ende für die Besucher doch noch der Begriff „Leckereien“ zählte, wenn auch auf einer etwas anderen Basis. Denn diese Süßigkeiten waren nicht für Geld oder gute Worte zu haben, sondern nur mit den Loboni-Punkten zu erwerben.

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