Klassiker und Rockiges: Ohrwürmer der Weihnachtszeit

Von: Johannes Gottwald
Letzte Aktualisierung:
13553296.jpg
Noch immer in alter Frische: Christoph Jansen und seine SSB-Big Band begeisterten in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule. Foto: J. Gottwald

Geilenkirchen. Für die SSB Big Band war es schon ein kleines Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal veranstaltete sie ihr traditionelles Weihnachtskonzert. Und wie immer strömten zahlreiche Zuhörer in die Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, um sich bei Glühwein, Plätzchen und anderen Leckereien den Genuss eines tollen Programmes nicht entgehen zu lassen.

Eröffnet wurde der Abend mit dem Traditional „Joy to the world“, dessen Hauptmelodie bekanntlich auf Händel zurückgeht. In der Fassung von Paul Clark waren allerdings noch weitere bekannte Themen herauszuhören, sogar das „Halleluja“ aus dem Messias wurde an einer Stelle zitiert. Nach dem amerikanischen Song „Mary's boy child“ war dann das Publikum mit dem Singen an der Reihe: Auf den Tischen lag der Text des Klassikers „In der Weihnachtsbäckerei“ aus, der dann prompt von den meisten Besuchern mitgeschmettert wurde.

Dass währenddessen der Weihnachtsmann (gemimt von Friedbert Keller) erschien und Süßigkeiten an die Kinder verteilte, verstand sich fast von selbst. Danach stieg der Mann mit weißem Bart und rotem Mantel auf die Bühne, und trug ein Weihnachtsgedicht vor. Nach dem Traditional „Comfort and joy“ und dem spanischen „Feliz navidad“ warteten Christoph Jansen und seine Big Band mit einem neu einstudierten Stück auf: In einer überaus originellen und harmonisch prickelnden Rock-Bearbeitung erklangen zwei der berühmtesten Nummern aus dem Tschaikowski-Ballett „Der Nussknacker“.

Beim „Tanz der Zuckerfee“ waren sogar Anklänge an Michael Jackson nicht zu überhören. Nach einer Funk & Soul-Version des alten englischen „The first Noel“ und dem Ohrwurm „We wish you a merry Christmas“ wurde es dann heimatlich: Das Lied „Frohe Weihn-8 und toi-toi-toi“ von der Kölner Band De Höhner mit seinem derb-burschikosen Text und das Kölner Lied „Türme vom Dom“ erklangen dezent gefühlvoll, wobei Christoph Jansen die Lieder nicht nur am Keyboard untermalte, sondern auch selbst sang.

Im zweiten Teil des Konzertes kamen auch Solisten zum Einsatz. In dem idyllischen „O holy night“ übernahm Kai Scheuvens mit dem Flügelhorn auf delikate Weise stellvertretend die Singstimme – die Originalfassung ist bekanntlich für ein Sopransolo konzipiert. Philipp Maurer gefiel bei „Last christmas“ und „White christmas“ mit schönen Gesangseinlagen, Maike Huppertz stand ihm bei „Wonderful dream“ und „All I want for christman is you“ in keiner Weise nach.

Eine ganz besondere Einlage boten Christoph Jansen und Peter Schaps mit der „Winterzeit in Wien“. Das Lied von Hape Kerkeling wurde von den beiden auf originelle Weise vorgetragen, was für viel Heiterkeit und Beifall sorgte. Mit „Hark! The herald angels swing“ und „Winter Wonderland“ waren sattsam bekannte und unverwüstliche Evergreens vertreten, bevor dann bei dem John Lennon-Song „Happy X-mas, war is over“ alle Solisten nochmals mitwirkten.

Am Ende gab es für alle Beteiligten stürmischen Applaus – und mit „Jingle Bells“ und „Rudolph, the red-nosed reindeer“ zwei Zugaben aus der Neuen Welt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert