Klarheit über gefällte Bäume am Johann-Plum-Platz

Von: jpm
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Geilenkirchen. Die Grünen haben nach der Fällung von fünf Bäumen am Johann-Plum-Platz einen unabhängigen Sachverständigen eingeschaltet. Dieser soll zweifelsfrei feststellen, ob die Bäume tatsächlich – wie von der Stadtverwaltung behauptet – krank waren und deshalb gefällt werden mussten.

Parteichef Jürgen Benden hat nach wie vor wenig Zweifel daran, dass dies eine Schutzbehauptung ist. Bei dem Gutachter handelt es sich um einen Diplom-Ingenieur und vereidigten Sachverständigen für Baumpflege, Verkehrssicherheit von Bäumen und Baumwertermittlung. Ganz bewusst sei die Wahl auf jemanden gefallen, der nicht aus dem Kreis Heinsberg stammt, erklärte Benden am Mittwoch. Detaillierte Fotos von den Stümpfen habe man dem Mann bereits zukommen lassen. Bezahlt werde er aus der Parteikasse.

Parallel haben die Grünen bei der Verwaltung beantragt, dass die Stümpfe vor Ort vorläufig nicht entfernt werden und dass die Begutachtung der geschlagenen Bäume ermöglicht und diese vorläufig nicht veräußert werden. Außerdem sollen den Grünen sämtliche Varianten zur möglichen Umgestaltung des Johann-Plum-Platzes zur Verfügung gestellt werden. Denn während die Grünen ausschließen, dass die Bäume tatsächlich krank waren, ist auch ihnen noch nicht klar, was die „Nacht- und Nebel-Aktion“ (Benden) sonst bezweckt haben könnte.

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