Kita Teveren weiht neuen Gebäudetrakt ein

Von: a.s.
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Für ihre langjährige Arbeit
Für ihre langjährige Arbeit als Betreuerinnen wurden geehrt (v.l.): Hildedard Bongartz Robinius, Brigitte Wysmalek und Irmgard Guttschau.

Geilenkirchen-Teveren. Bunte Luftballons, fast durchgehend strahlender Sonnenschein und reichlich heiteres Kinderlachen - und fast ist das Bild des runden Kindergartenfestes perfekt. Fehlen nur noch ein paar Eltern, die gratulieren, der Bürgermeister und der Ortsvorsteher sowie die Leiterin der Kindertagesstätte Teveren, Stefanie Nießen, die die Festlichkeiten eröffnet.

Denn gefeiert wurde nicht ohne Grund, gleich zwei besondere Anlässe fielen zusammen: zum einen das 40-jährige Bestehen der Einrichtung, zum anderen die Einweihung des neuen Gebäudetraktes. In diesem vereinen sich ein neuer Gruppenraum sowie ein eigener Bewegungsraum für die über hundert Kinder. Und da die Kinder in den vergangenen Monaten so mit ganz vielen Baustellen-Utensilien in Kontakt kamen, stand das Fest unter dem Motto „Rund um die Baustelle”.

Nach der Begrüßung durch Stefanie Nießen äußerte auch Bürgermeister Thomas Fiedler seinen Stolz über das bereits so lange Bestehen der Kindertagesstätte, die gleichzeitig auch die größte im ganzen Kreisgebiet ist und eine Bedarfsabdeckung von 100 Prozent zu bieten vermag. Im Anschluss sprach auch Ortsvorsteher Hans-Josef Paulus zu den Anwesenden und erläuterte die Geschichte des Kindergartens der vergangenen Jahrzehnte etwas genauer. Im September 1971 eröffnet, besaß der Kindergarten bereits Anfang 1972 drei Gruppen, bis im Jahre 1994 sogar eine vierte Gruppe nötig wurde.

Mittlerweile werden in den altersgemischten Gruppen Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren betreut. Besonders geehrt wurden von Leiterin Stefanie Nießen auch noch drei Betreuerinnen, die schon bemerkenswert lange dort arbeiten: Hilgedard „Hilli” Bongartz Robinius seit 34 Jahren, Irmgard Guttschau seit 32 Jahren und Brigitte Wysmalek seit 33 Jahren.

Damit der Tag des Feierns jedoch nicht zu langwierig für die kleinen Gäste wurde, waren viele unterschiedliche Aktivitäten vorbereitet worden. Zum Motto passend konnten die Kinder eine Wand mauern, Nägel in Holzbalken einschlagen, im Sand nach Schätzen suchen, Holzscheiben bemalen, die später im Kindergarten aufgehangen werden, sich als wilde Tiere schminken lassen oder von Irmgard Guttschau, einer der langjährigen Betreuerinnen, auf einem Bagger fotografieren lassen. Wem da langweilig wurde, hatte sicher etwas falsch gemacht.

Die zahlreichen Eltern, die teilweise auch schon selbst als Kinder in diese Einrichtung gekommen waren, konnten sich auf den Fotowänden suchen und finden. Doch nicht nur auf das langjährige Bestehen ist das Team der Kindertagesstätte Teveren stolz, sondern auch darauf, dass die Einrichtung aufgrund ihrer qualitativen Arbeit auf hohem Niveau im vergangenen Jahr als Familienzentrum zertifiziert wurde. 2006 erstmals an diesem Pilotprojekt teilgenommen, erhielt sie 2007 das Gütesiegel, das nun mit einer beachtlich hohen Punktzahl wiedererlangt wurde.

Und auch wenn das Wetter sich manchmal nicht sicher war, ob es nun heiter oder düster sein sollte: Am Ende waren alle glücklich, gemeinsam einen so schönen Tag verbracht zu haben.
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