Übach-Palenberg - Kirchenkonzert sorgt für begeistertes Publikum

Kirchenkonzert sorgt für begeistertes Publikum

Von: agsb
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Die Musiker hatten gebeten, während des Konzerts nicht zu applaudieren. Nach dem letzten Ton gab es dann aber kein Halten mehr. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Alljährlich steht in der Vorweihnachtszeit das Kirchenkonzert des Kirchenchors St. Rochus Scherpenseel fest im Terminkalender vieler Musikfreunde nicht nur aus dem Ort. Erneut platzte die Pfarrkirche aus allen Nähten, in den Gängen mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

Die Adventszeit ist ein Fest der Begegnung und Bewegung. Der Begegnung, weil man nicht nur in Chorkreisen Freunde trifft, der Bewegung, weil man auf dem Weg zum heiligen Fest ist. Und da ist die Musik die beste Einstimmung, die Konzerte im gesamten Kreisgebiet sind hierfür der beste Beleg.

Es war erneut eine besondere Einstimmung der Sänger und Sängerinnen, der Chor kann sich glücklich schätzen, mit Michael Sieprath einen wahren Musikexperten als Dirigenten zu haben. Musikalisch umrahmt wurde der einfühlsame Musikreigen durch das Streichquartett mit Martina Blömer, Rebecca Zachner, Rafal Sewera und Antje Renner, ferner durch den Flötisten Hermann Basten sowie an der Orgel Marius Köpf.

Musikalischer Hochgenuss

Weiteren musikalischen Hochgenuss bot Solist Theo Ortenstein im Gesang und als Erzähler, er drückte diesem Konzert seinen Stempel auf. Gleiches galt für das Bläsersextett mit Bernhard Barwinski, Dieter Kasper, Norbert Preuth, Roger Ploumen, Clemens Nikodemus und Markus Mevissen.

Stand der Chor vor dem Altar und davor das Streichquartett, so spielte das Sextett auf dem eigentlichen Platz des Chores auf der Empore und sorgte ebenfalls mit besinnlicher Musik für zauberhaften Klang im Kirchenschiff. Es gab viele musikalische Höhepunkte am frühen Sonntagabend. Das Publikum wurde eingeladen, die dritte Strophe von „Süßer die Glocken nie klingen“ aus dem Jahre 1923 mitzusingen.

Am Abend wurden viele bekannte deutsche Advents- und Weihnachtlieder durch den Kirchenchor angestimmt, wie auch unter anderen „Tochter Zion“, „Zu Bethlehem geboren“ oder „Hört der Engel Chor von fern“. Nicht nur durch die Weihnachtslieder lag eine ganz besonderer Zauber in der Scherpenseeler Pfarrkirche, zum vollkommenen Glück fehlten nur die weißen Schneeflocken draußen. Die Musik präsentierte sich als Sprache des Herzens und Juwel der Freude. Im Konzertreigen gab es keinen Applaus, darum baten die Musiker vorher. Nach dem letzten Ton gab es kein Halten mehr, minutenlang gab es stehende Ovationen für die Musiker.

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