Geilenkirchen-Tripsrath - Kindergarten St. Anna wird 40 Jahre alt

Kindergarten St. Anna wird 40 Jahre alt

Von: g.s.
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Aus Anlass des 40-jährigen Be
Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Kindergarten St. Anna Tripsrath sangen sich die Jungen und Mädchen in die Herzen der Zuhörer. Die Leiterin Monika Ströckens (mit Mikrofon) konnte auch viele Eltern begrüßen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Tripsrath. Dass die Jungen und Mädchen des St. Anna Kindergartens in Tripsrath in dörflicher Struktur aufgewachsen sind, dessen waren sich alle bewusst, die an der 40-Jahr-Feier der Einrichtung teilnahmen.

So lautete das Motto des Festes denn auch „Wir leben auf dem Land”. Um dies zu dokumentieren, hatten die Organisatoren den „lebenden Beweis” gleich mit in den Kindergarten gebracht. Lamm und Ziege sowie ein Dutzend Hühnerküken bildeten mit verschiedenen musikalischen Beiträgen die Geräuschkulisse für die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Kindergartens.

Toben, tanzen, lernen

Dem eigentlichen Fest in den Räumen der Einrichtung war ein Gottesdienst in der St.-Anna-Kirche vorausgegangen, den von geistlicher Seite Pfarrer Peter Frisch und sein aus Tripsrath stammender Konzelebrant Pater Karl-Heinz Vogt leiteten. Die Jungen und Mädchen des Kindergartens gestalteten die Messe mit eigenen Beiträgen mit. „Heute ist ein schöner und froher Tag für euch Kinder und für unsere ganze Gemeinde St. Anna, denn wir feiern den 40. Geburtstag unseres Kindergartens”, sagte Pfarrer Peter Frisch bevor zwei Kinder Geburtstagskerzen an der Osterkerze entzündeten. „Eure Eltern waren auch mal Kinder und haben im Kindergarten gespielt, getobt, getanzt und gelernt”, so Frisch weiter.

Heute würden sich die Eltern mit Wehmut an diese Zeit zurück erinnern. Für Jesus seien Kinder wichtiger als die Erwachsenen und Gottes Sohn möchte, dass Erwachsene wieder lernen Kind zu sein, denn: „Kinder sind neugierig und stellen viele Fragen -Erwachsene meinen schon alles zu wissen.” Erwachsene hätten verlernt zu träumen. Kinder könnten lachen und weinen -Erwachsene würden ihre Gefühle oft hinter einer Maske verbergen. Im Gegensatz zu Erwachsenen würden Kinder einen Streit schnell vergessen und sich wieder versöhnen. Frisch weiter: „Ihr Kinder könnt euch freuen ohne an morgen zu denken.”

Kinder hätten großes Vertrauen in die Zukunft, dass den Erwachsenen oftmals fehle. „Wir Erwachsenen können viel von euch Kindern lernen, wir können wieder lernen, miteinander Kind zu sein, Kinder Gottes zu sein”, so der Pfarrer in seiner Ansprache.

Bei der anschließenden Feier im Kindergarten begrüßte die Leiterin Monika Ströckens die zahlreichen Gäste, bevor die Leiterin der fünf GWG-Kitas, Ilse Herbst das Wort ergriff. „Der Kindergarten wird 40 und damit ihr euch vorstellen könnt wie alt das ist, habe ich eine Kette mit 40 Kugeln mitgebracht”, hielt Ilse Herbst besagte Kette hoch. Sie drückte ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Kindergarten noch viele weitere Jahre bestehen werde. Mit Gesang, Tanz und Spiel stellten sich dann die 40 Jungen und Mädchen des St.-Anna-Kindergartens vor. Zwischenzeitlich hatte auch die Cafeteria geöffnet und während die Kinder sich mit den Haustieren beschäftigten, machten es sich die Eltern und Verwandten mit Kaffee und Kuchen gemütlich.
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