Geilenkirchen - Kinder von St. Ursula auf „Expedition Mars“

Kinder von St. Ursula auf „Expedition Mars“

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Eine Reise zum Mars ermöglicht spannende Entdeckungen: Witold Franke vom Science College im Kreis der staunenden Vorschulkinder des Kindergartens St. Ursula. Foto: Beate Schüren-Wassenberg

Geilenkirchen. Ortswechsel hieß es für die Vorschulkinder im St. Ursula Kindergarten in Geilenkirchen. Statt in gewohnter Umgebung zu spielen, zu singen oder zu basteln, ging es für einen halben Tag auf einen Ausflug ins Weltall – virtuell versteht sich.

Gelegenheit hierzu bot das Science College des Hauses Overbach in Jülich-Barmen unter der Leitung von Rusbeh Nawab. 22 Vorschulkinder, die Erzieherinnen und die Leiterin des Geilenkirchener Kindergartens, Ilse Herbst, waren hier zu einem „Tag der Forschung“ eingeladen. Der Besuch stand unter dem Motto Raumfahrt.

Zur Vorbereitung hatten die Kinder fleißig Raketen, Planeten, Roboter und Marsmännchen gebastelt, Bücher gewälzt und kleine Filme zum Thema angeschaut. Gut vorbereitet waren also die jungen Besucher in Erwartung auf das, was ihnen nun die Experten Witold Franke und Gisela Poos über das Weltall erzählen würden.

Nach einer thematischen Einstimmung begaben sich die kleinen Astronautenanwärter auf eine computersimulierte Reise durch den Kosmos. Im Vorbeiflug an verschiedenen Planeten kamen sie zur Venus. Während sie diese umrundeten, erfuhren sie, dass das Landen auf der Venus wegen der dort herrschenden Hitze und der starken Stürme nicht möglich sei.

Da bot die Reise zum Mars, den die Forscher nach einem (simulierten) Jahr erreichten, schon Interessanteres. Mit Hilfe von Roboteraufnahmen untersuchten sie die Oberfläche des Planeten. Sie entdeckten karges rotes Gestein, schroffe Felslandschaften und Berge, die bis zu dreimal so hoch sind wie der höchste Berg auf der Erde. Sie registrierten Wirbelstürme, tiefe Krater und Eisseen. Sie gingen Fragen nach, wie ein Roboter auf dem Mars funktioniert, warum Menschen dort Raumanzüge tragen müssen und wie sich das trockene Mars-Eis von unserem irdischen (Wasser-)Eis unterscheidet.

Zahlreiche spannende Experimente führten die Raumschiffkommandeure Franke und Poos durch und brachten die Kinder zum Staunen. Schließlich wussten sie nach den Experimenten zahlreiche Fragen selbst zu beantworten: Woraus bestehen die unterschiedlichen Eissorten? Rutscht man auf dem Mars-Eis aus? Warum bläst der Dampf von Mars-Eis eine Kerze aus? Nimmt man auf dem Mars Geräusche wahr? Was geschieht mit einem aufgeblasenen Luftballon oder beispielsweise mit einem Schokoladenkuss im sauerstoffleeren Raum?

Schließlich lernten die Kinder noch einiges zum Mikroskopieren. Sie untersuchten verschiedene Gesteine und Beschaffenheiten unterschiedlicher Oberflächen. In einem Reagenzglas durfte am Ende jedes Kind einen kleinen Bakterienstamm heranzüchten.

Damit lernten sie, wie man prüft, ob auf dem Mars Bakterien leben. Die spannenden Experimente und die faszinierenden Eindrücke zogen die Kinder stundenlang in den Bann.

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