Übach-Palenberg - Kinder entdecken den Sinnesgarten in Marienberg

Kinder entdecken den Sinnesgarten in Marienberg

Von: mabie
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Sie haben sich den Sinnesgarten ausgedacht, auch wenn auf dem Foto Nadja Jahn krankheitsbedingt fehlt. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Das Gras ist noch feucht an diesem Morgen, als sich fünf angehende Erzieherinnen aus Schuhen und Socken pellen, um die Früchte ihrer Arbeit zu testen. Katrin Körver, Julia Huppertz, Saskia Reismann, Tanja Jacobs, Nadja Jahn und Oxana Romanuk von der Käthe-Kollwitz-Schule in Aachen haben vor vier Wochen begonnen, einen Sinnesgarten in Marienberg zu schaffen.

Fünf von ihnen – Nadja ist krank – wagen noch einen letzten eigenen Testlauf, ehe die Kinder vom Kindergarten Hügelstraße den Garten auf dem Außengelände das erste Mal unter die Füße nehmen dürfen.

„Unsere Idee war es, einen tollen Sinnespfad mit verschiedenen Materialien anzulegen“, erzählt Julia Huppertz. Es gibt feine Kieselsteine, Rindenmulch, zwei verschieden strukturierte Gummimatten, Baumstammscheiben, auf eine Kunststoffplatte aufgeklebte Seile und besagtes Rasenstück. „Da wir überhaupt keinen Rasen auf unserem Außengelände haben, war das eine willkommene Ergänzung“, sagt Angelika Wever, die für den Betreiber „pro multis“ das Haus der Hügelstraße leitet.

„Wir wollten eine natürliche Struktur, gemischt mit anderen Bodenbelägen schaffen, um das Ganze möglichst spannend für die Kinder zu gestalten“, ergänzt Katrin Körver. Von weich nach hart ist eine andere Maxime bei dem Stück pädagogischer Kultur in Marienberg – aber damit ist nicht der Umgang mit den Kindern gemeint. „Es ist angenehmer, wenn die Kinder zunächst auf dem weichen Rasen ihre Füße an die ungewohnten Empfindungen gewöhnen, als wenn sie gleich über die Kieselsteine gehen“, sagt Saskia Reismann.

Die Kiesel sind weder zu spitz noch zu groß, alles ist in eine Holzeinfassung gerahmt und auch die Randdekoration mit Fichtenzapfen hat ihren Sinn. „Die Kinder können so balancieren, sich immer wieder auf neue Sinneseindrücke einstellen und alles neu erleben“, schließt Tanja Jacobs.

Beim Sinnespfad alleine haben es die sechs angehenden Erzieherinnen nicht belassen. Daneben haben sie einen Garten angelegt. Basilikum und Schnittlauch, aber auch drei verschiedene Tomatensorten und Erdbeeren wachsen hier. Kresse wurde dazwischen nicht nur als Barriere gesät, sondern auch für das morgendliche Frühstücksbrot angelegt.

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