Geilenkirchen-Würm - Kinder aus dem Kindergarten Würm: Feuer und Flamme für die Wehr

Kinder aus dem Kindergarten Würm: Feuer und Flamme für die Wehr

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Einsatzkräfte in voller Montur können auf Kinder leicht gruselig wirken. Die Übungen zielten auch darauf ab, ihnen diese Angst zu nehmen.

Geilenkirchen-Würm. Das war das angenommene Szenario einer gemeinsamen Übung der Löscheinheiten Nirm und Würm am vergangenen Freitag. Dabei wurden ein Arbeiter sowie eine Erzieherin, die noch einmal den ganzen Kindergarten auf zurückgeblieben Kinder überprüfen wollte, vermisst.

Die Räumung des Kindergartens nach dem laut aufheulenden Feueralarm war aber zuvor reibungslos verlaufen und so konnte eine Mitarbeiterin die ersten eintreffenden Einsatzkräfte vollständig in die Lage einweisen und mitteilen, dass alle Kinder sicher am Sammelplatz außerhalb des gefährdeten Bereiches angekommen sind. Die Suche nach den beiden Erwachsenen war somit die Hauptaufgabe der Einsatzkräfte.

Schon in den Wochen zuvor war die Feuerwehr das zentrale Thema im Würmer Kindergarten gewesen. Im Rahmen eines Projekts wurden der richtige Umgang mit Feuer und das Verhalten im Falle eines Brandes besprochen und geübt. Auch was es bedeutet, eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann zu sein und welche Ausrüstung dabei getragen und genutzt wird, wurde vermittelt.

Einen Tag vor der Übung hatten schon echte Feuerwehrmänner den Kindergarten besucht, um von ihrer Tätigkeit zu berichten und, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, den Kindern die Scheu vor einer Einsatzkraft in voller Montur zu nehmen.

So war es nicht nur eine Übung für die Löscheinheiten, die unter Leitung der Einheitsführer Josef Zimmermann und Jürgen Koch mit den 15 Mann Besatzung der drei Löschfahrzeuge die Lage schnell unter Kontrolle hatten. Auch Kinder und Erzieherinnen probten den Ernstfall und das federführend von Ilse Herbst für alle katholischen Kindergärten in Geilenkirchen erstellte Notfallkonzept: Alarmierung, Räumung, Einweisung der Feuerwehr – alles lief Hand in Hand und gibt Sicherheit, gut vorbereitet zu sein für ein echtes Feuer, das hoffentlich nie kommen wird. Die Vorbereitung von Marianne Spehl, der Leiterin der Einrichtung, und ihrem Team haben sich gelohnt.

Der vermisste Arbeiter und die verloren gegangene Erzieherin konnten letztlich schnell gefunden und ins Freie gebracht werden. Nicht nur die Kinder hatten also gut gelernt und geübt, auch die Feuerwehr war trotz der unbekannten Lage bestens vorbereitet. Nachdem der Rauch mittels Hochleistungslüfter aus dem gesamten Gebäude vertrieben war, konnten alle Kinder sich noch einmal in ihrem Kindergarten umsehen und verlegte Schlauchleitungen, Leinen und Kennzeichnungen für durchsuchte Räume fachmännisch begutachten. Und vielleicht war ja auch zukünftiger Nachwuchs für die Feuerwehr Geilenkirchen dabei.

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