KG „Lott se loope“ proklamiert erstes weibliches Dreigestirn

Von: mabie
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Proklamiert durch Präsident Norbert Hermanns (l.), freuten sich Jungfrau Heike I. (Hermanns), Prinz Marita I. (Santo) und Bauer Kerstin I. (Krell) über ihre nun beginnende Regentschaft. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. So eine Premiere hat es in sich, gerade wenn viel Herzblut im Spiel ist. Und so war es kein Wunder, dass das erste reine Damen-Dreigestirn der KG am Samstag ganz schön nervös war.

Aber spätestens als Präsident Norbert Hermanns von der Karnevalsgesellschaft (KG) „Lott se loope“ Immenwauweiler gegen halb neun im pickepackevollen Saal Werden-Pongs mitten in Immendorf die neuen Majestäten proklamierte, war die Aufregung wie weggeblasen. Jetzt konnten Prinz Marita I. (Santo), Bauer Kerstin I. (Krell) und Jungfrau Heike I. (Hermanns) in ihrer Feierlaune „Vollgas“ befehlen.

Rein in den Hexenkessel

Schon der Einmarsch des Trios war eine grandiose Show. Untermalt vom Jubel der Gäste, von den fliegenden Blümchen, zahllosen Bützchen und der schmissigen Musik des Schützencorps Waurichen zog es auf die Bühne. Und während sich hinten beim Elferrat das Vorjahresprinzenpaar Roland und Anke Schulz noch ein paar Tränchen der Rührung aus den Augen wischten, ging vorne richtig die Post ab.

Denn der berühmte Hexenkessel des Karnevals im Saal Werden-Pongs hatte die Tore geöffnet und war wirklich bis auf den letzten Platz belegt. Was bei den Bedienungen für höchsten Einsatz sorgte, machte den Gästen Laune, denn so waren alle ganz nahe dran, als das frisch proklamierte Frauentrio samt seiner Adjutanten Laura Santo, Irmgard Plum-Karoli und Walter Nieren auf der Bühne sein Sessionslied schmetterte.

Dabei rückten die Damen bei ihrem ersten offiziellen Auftritt als proklamiertes Dreigestirn nicht vom Gaspedal ab und zeigten, warum das neue Sessionsmotto zu Recht „Mit 88 KMH durch das Jubiläumsjahr“ zum einen die Initialen der Vornamen der Damen und zum anderen das närrische Jubiläum von „Lott se loope“ miteinander verbindet. Da passte es bestens ins Bild, dass nach dem Tanz mit Solomariechen Mia Komaristy, den fröhlichen „Klabüsterbären“ und dem ersten Auftritt der Garden mit dem Ensemble von „Druckluft“ weiter auf die Tube gedrückt wurde.

So bunt die Verkleidungen der Musiker waren, so ansteckend war ihre Spielfreude. Eine Pause gab es in der Narrhalla eigentlich nur für diejenigen, die draußen mal an der Zigarette zogen oder zur Toilette mussten. Denn auf der Bühne war mit den Garden, den beiden Solomariechen Anna Jansen und Christine Hermanns, den Showtänzen von „Celebration“ und den „Plattfööss“ für mächtig Schwung gesorgt.

Jürgen Plein als Stimmungssänger, Komiker und Entertainer Joachim Jung als lustige „Lieselotte Lotterlappen“, der Sketch der Frauengemeinschaft zum Thema Rosenmontagszug und auch die besondere Bauchredner-Show mit Klaus und Willi brachten die Zwerchfelle zum Zittern und die Singstimmen zum Klingen.

Ohrwurm für die Heimreise

Gut vorbereitet war dann das grandiose Finale mit „Hätzblatt“, die nicht zu Unrecht mehrfache Sieger der „Närrischen Hitparade“ sind und die bei den Gästen für den Ohrwurm für die anschließende Heimreise sorgten. Und die drei Damen, die hatten alle Nervosität vollends abgelegt und feierten aus tiefster Karnevalistinnenseele mit, obwohl ja eigentlich noch gar nicht 11.11. war.

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