Kegelklub „Fidele Jonge” feiert Goldjubiläum

Von: akf
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Sie schieben seit nunmehr 50 Jahren zusammen die Kugeln: (v.l.) Gustav Gottschalk, Karl-Heinz Gottschalk, Manfred Küsters, Josef Gerards, Otto Schirmer, Josef Spiertz und Paul Schult. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. 50 Jahre „Gut Holz” hieß es für den Kegelklub „Fidele Jonge”. Der feierte jetzt harmonisch sein goldenes Jubiläum. Zum Treff fand man sich im Restaurant „Zum Postwagen” zusammen.

Gegründet wurde der Kegelclub vor fünf Jahrzehnten, exakt am 24. Januar 1961, in der längst nicht mehr existierenden Gaststätte Gottschalk, „Bei Rosi” in Siepenbusch. Der erste sportliche Wettkampf der Freizeitsportler fand am 2. Februar statt.

Zu den noch lebenden Gründungsmitgliedern zählen als Vereinsmotoren des geselligen Vereins Gustav Gottschalk und Karl-Heinz Gottschalk, die weiter aktiv mit dabei sind. Karl-Heinz Gottschalk, der eigentlich als Kegeljunge begann, führt von Anbeginn akribisch Buch über die vergangenen fünf Jahrzehnte, die recht abwechslungsreich waren.

Nach Schließung des Lokals in Siepenbusch am 31. Oktober 1972 gingen die die auf Geselligkeit und Kameradschaft bedachten Kegler auf Wanderschaft in der Stadt von einer Gaststätte zur anderen. Dann fanden sie sportliche und gesellige Heimat von Dezember 1972 bis 1994 in der Gaststätte Haden in der Heerlener Straße von Scherpenseel.

Nach 22 Jahren gab es einen Besitzerwechsel und eine neue Nutzung, worauf die Kegler erneut umziehen mussten. Bis 1997 schoben die „Fidele Jonge” eine „ruhige Kugel” in der Waldschänke von Rimburg.

Das Gastspiel dort war aber nicht von langer Dauer. Erneut musste man umziehen, wechselte zur Gaststätte „Harmonie” in Scherpenseel, blieb dort von Januar 1998 bis Juli 2006. Da stand wiederum ein Betreiberwechsel ins Haus und der Klub sah sich seiner Kegelbahn beraubt.

Auf der Suche nach einem neuen Domizil wurden die „Fidele Jonge” aus der Drei-Dörfer-Gemeinschaft rasch fündig, und seit August 2006 kegeln sie jeden Mittwoch auf der Bahn des Restaurants „Zum Postwagen” in der Palenberger Bahnhofstraße. Im Lauf der Jahre kamen Josef Spiertz, Otto Schirmer, Manfred Küsters, Paul Schult und Josef Gerards zu den „Fidele Jonge” hinzu. Leider hat der Klub seit Mitte 2007 vier langjährige Freunde durch den Tod verloren.

Fröhlich unterwegs

Geselligkeit und Kameradschaftspflege standen und stehen neben dem Freizeitvergnügen seit eh und je bei den Kegelbrüdern hoch im Kurs. Das dokumentieren auch die jährlichen Klubausflüge an die Ahr, denen später drei Tage an die Mosel oder eine dreitägige Städtetour folgen - mit den Ehefrauen!

Das goldene Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen feierten die „Fidele Jonge” aber nicht auf der Kegelbahn mit „alle Neune”, sondern auch gemeinsam mit ihren Partnerinnen bei einem Abendessen. Im Anschluss konnte die Runde in Erinnerungen schwelgen und manche Anekdote aufleben lassen.
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