Kaum Beachtung für alte Festbeleuchtung

Von: g.s.
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Vorstandsmitglieder des Aktion
Vorstandsmitglieder des Aktionskreises Geilenkirchen schleppen die Elemente der alten Weihnachtsbeleuchtung zur Verschrottung zum Container. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Immendorf. Das war das Ende der Weihnachtsbeleuchtung: Rund 120 Elemente mit mehr als 3000 Glühbirnen haben ausgedient. Bereits vor 30 Jahren sind zum ersten Mal zur Weihnachtszeit diese Lampen eingeschaltet worden - die Stadt lag im Lichterglanz. Nur einmal war die Festbeleuchtung der desolaten Finanzsituation zum Opfer gefallen.

Vor der Zeit der bislang bekannten tropfenförmigen Elemente gab es schon eine Weihnachtsbeleuchtung in Geilenkirchen. Die älteren Bürger erinnern sich an die hell leuchtenden Sterne auf den Masten rechts und links der Konrad-Adenauer-Straße in den 60er bis 70er Jahre.

Nun steht die dritte Generation der Weihnachtsbeleuchtung vor der Einführung. Leuchtdioden-Technik ersetzen die alten Stromfresser. „Der Not gehorchend”, sagt AK-Geschäftsführer Rüdiger Strübig. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Aktionskreises Heinz-Arno Plum, Franz-Willi Plum und Jörg Stamm hat er die letzten Minuten der Elemente begleitet, bevor diese auf dem Schulhof in Immendorf entsorgt wurden. Der Verband hatte die Elemente gegen eine geringe Gebühr zum Verkauf angeboten. Doch nur zwei der 120 Stück fanden Interessenten. Der Rest landete in einem Container.

Die AK-Aktiven schauten zwar ein wenig wehmütig der bewährten Illumination nach, sehen aber auch in freudiger Erwartung dem neuen LED-Lichterschmuck entgegen. Zwei fleißige Zaungäste drehten noch schnell hundert Glühbirnen aus den Fassungen, bevor sich der Container schloss. Ein guter Vorrat für kleines Geld, nicht nur zur Weihnacht.

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