Geilenkirchen - Karnevalistische Klänge im Musikpark

Karnevalistische Klänge im Musikpark

Von: Georg Schmitz
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Machte den akrobatischen Anfang bei den Aktivitäten des Geilenkirchener Karnevalsvereins beim Biwak im Musikpark: Solotänzerin Lara Fischer. Foto: Georg Schmitz
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Die Showtanzgruppe „daylights“ der DJK Lindern zeigte beim Biwak des Geilenkirchener Karnevalsverein eine schöne Choreographie.

Geilenkirchen. Rock und Popmusik, Hip-Hop und Funk wurden im Musikpark am Sonntag durch karnevalistische Klänge ersetzt. Zum dritten Mal in Folge hatte der Geilenkirchener Karnevalsverein (GKV) die Diskothek als Location für ihr Biwak ausgesucht. Schon in den vorausgegangenen Jahren hatte sich das zwanglose Veranstaltungskonzept bewährt und auch in Zukunft möchte der GKV an seinem Biwak festhalten.

„Uns verbindet das Brauchtum Karneval, und hier treffen wir mit vielen Gleichgesinnten zusammen“, sagte GKV-Ehrenpräsident Franz-Michael Jansen eingangs einer kurzen Begrüßung.

Sieben Stunden Programm

Als Bühne diente einmal mehr die Tanzfläche des „Agostea“, das neben der „Mausefalle“ und dem Bistro den in drei Abteilungen gegliederten Musikpark als Ganzes repräsentiert. Über die siebenstündige Programmzeit verteilt kamen viele Besucher in die Disco und erlebten schöne karnevalistische Darbietungen.

Jede der insgesamt 17 teilnehmenden Karnevalsgesellschaften aus den Kreisen Heinsberg, Düren und Aachen lieferte Beiträge in Form von Tanz und Gesang und stellte seine Tollitäten vor. „Bei unserem Biwak haben die Vereine die Möglichkeit, sich mit ihren Gruppen zu präsentieren“, ließ Jansen die Gäste wissen.

Ab 11.11 Uhr hatte das närrische Volk den Weg in die Disco gefunden, und zu Beginn präsentierten sich die Gastgeber mit all ihren Abteilungen und Gruppen. Der Verein verfügt über viele neue Mitglieder und das zeigt sich nicht zuletzt in der Anzahl der Tanzmariechen. „Die Jugendabteilung ist der Quell, aus dem wir schöpfen“, hatte sich Franz-Michael Jansen schon ein Jahr zuvor geäußert. Wenn die Kinder Spaß am närrischen Treiben hätten, würden automatisch auch die Eltern mitmachen.

Jansen stellte zunächst das im November inthronisierte Prinzenpaar Dirk I. und Irene I. (Stegemann) nebst Adjutanten Claudia Merx und Robert Peters vor. Auch das Sessionsmotto „der kleine Prinz zieht mit Radau, von Teveren bis GeilHüNieBau“ stellte er kurz vor. GeilHüNieBau steht für Geilenkirchen, Hünshoven, Nieder-heid und Bauchem.

Hoch motiviertes Team

Mit den Tollitäten, dem Ehrenpräsidenten Franz-Michael Jansen, dem Vorsitzenden Willi Jabusch sowie einem hoch motivierten Team schunkelt sich der Verein nun in die restlichen sechs Wochen einer kurzen und schon am 18. Februar endenden „Fünften Jahreszeit“.

Mit Lea Barwasser und Lara Fischer machten zwei Solotänzerinnen des GKV den Anfang bei den Aktivitäten, gefolgt von den jüngsten Mädels, den „Minis“. Auch alle anderen Formationen des GKV stellten im Laufe des Nachmittags ihr Können unter Beweis. Die Rot-Weißen Funken aus Beggendorf zogen nach dem ersten GKV-Auftritt mit ihrem weiblichen Dreigestirn ein.

Alle drei „Würdenträgerinnen“ heißen übrigens Elke, was dazu beiträgt, dass sich jede einzelne umdreht, wenn der Name laut gerufen wird. Die DJK Lindern-Würm-Beeck schickte ihre vier Showtanzgruppen ins Rennen. Dabei wurde deutlich, dass der Tanzsport allen Mädels viel Spaß macht.

Franz-Michael Jansen verwies darauf, dass die Kontakte zu den Showtanzgruppen dem ehemaligen Linderner Königspaar Michael und Katrin Fenger zu verdanken seien. Die Fengers sind auch aktive Mitglieder im Geilenkirchener Karnevalsverein, und Onkel Uwe Fenger hatte hier bereits die Prinzenwürde inne.

„Stardust“ Bauchem

Im umfangreichen Programm folgten weitere Karnevalsvereine aus dem Geilenkirchener Stadtgebiet sowie aus Birgden, Ratheim, Marienberg, Frelenberg, Stahe, Loverich-Floverich und Erkelenz. Aber auch Showtanzgruppen von „Stardust“ Bauchem zeigten, was sie drauf haben.

Zwischendurch schallte immer wieder ein dreifaches „Alaaf“ durch den Raum mit dem nachfolgenden Schlachtruf Wurm-Fenster.

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