Karneval der Frauen sorgt für Hitzewallungen

Von: mabie
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Ein Hoch auf die Frauen: Die einzigen beiden aktiven Männer des Karnevals der Frauen im Pfarrsaal ergaben sich den vielen jecken Waffen der tollen Damen aus dem Ort. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Alleine schon gemessen an der Länge der Polonaise, die sich in der Pause des Karnevals der Frauen in Frelenberg durch den Saal unter der Kirche St. Dionysius zog, war dies wohl eine der längsten Karnevalsveranstaltungen in der Stadt.

Aber vielleicht wollten die Damen auch nur die neue Heizung feiern, die den jecken Karneval der Damen überhaupt erst möglich machte. „Noch im Vorjahr konnten wir keine Sitzung anbieten“, sagt Fine Kramer vom Team der Frelenberger Frauen, die ihrer Lust am Feiern der fünften Jahreszeit freien Lauf ließen. Darum waren sie auch so stolz, sich den Hinweis „mit neuer Heizung“ eigens rot gedruckt auf die Plakate zu schreiben.

Für Hitzewallungen jecker Art sorgten schon die zahlreichen Programmpunkte, die die Damen in Eigenregie auf die Beine gestellt hatten. So berichtete Fine Kramer nach der Begrüßung durch Helga Küppers von den Schwierigkeiten beim Tapezieren. Welch beinahe unfassbaren Missverständnisse beim Aufgeben einer Vermisstenanzeige entstehen können, brachten Maggy Fuchs und Waltraud Schmidt auf die Bühne.

Letztere war es auch, die als „Lissbeth“ von der Unschuld ganz und gar nicht so unverfängliche Dinge zu berichten wusste. Und was „Et Hündchen“ so alles macht, zeigte Maggy Fuchs, ehe sich Rita Hermandung und Ulrike Stormanns als „Martha und Olga“ eine denkwürdige und an Gags reiche Wartepause an der Bushaltestelle gönnten.

Bei so viel weiblichem Karnevalshumor machten auch die beiden einzigen männlichen „Mittäter“ am jecken Tatort – Hans Hansen für den Service und Michael Hirche für die Technik – gerne mit. Und auch sie dürften beim Besuch im Pfarrbüro mit Brigitte Jessen, Maggy Fuchs und Waltraud Schmidt lauthals mitgelacht haben. Aber auch im Theater fanden nicht nur Brigitte Jessen und Maggy Fuchs etwas zu lachen, einen Tusch und mehr durfte sich auch „Die moderne Frau“ mit Fine Kramer abholen.

Beim großen Finale mit Hits aus der Hitparade hielt es dann keine der Damen mehr auf dem Platz, denn die Narrhalla unter der Kirche durfte dann ihre letzten Raketen des Abends zünden.

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