Kanadier aus der Selfkantkaserne spenden für arme Menschen

Von: g.s.
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Beigeordneter Herbert Brunen (l.) und Birgit Gerhards (Mitte) freuen sich über die großzügige Spende der Kanadischen Unterstützungseinheit, die von Sharon Cress (2.v.l.) und Werner Liedtke (2.v.r.), hier mit Dolmetscherin Karin Döpgen (r.), überreicht wird. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Freude beim Jugendamt der Stadt Geilenkirchen war groß, als Angehörige der Kanadischen Unterstützungseinheit Europa aus der Selfkantkaserne an die Türe klopften. Wie bereits im vergangenen Jahr hatten die Frauen und Männer jede Menge Geschenke mitgebracht.

Sachspenden in Form von Bekleidung und Spielzeug sowie Bargeld in Höhe von 2020 Euro. Bevor das städtische Jugendamt existierte, bedachten die Kanadier jedes Jahr vor Weihnachten das Jugendamt des Kreises Heinsberg mit Spenden.

Da die Canadian Forces Support Unit Europe aber in Geilenkirchen beheimatet ist, war die logische Konsequenz, dass nun die hilfsbedürftigen Menschen der Garnisonsstadt berücksichtigt werden. „Die Spenden werden den betreffenden Familien gerade jetzt zur Weihnachtszeit als Aufmunterung dienen”, freute sich Birgit Gerhards vom Jugendamt der Stadt bei der Übergabe. Nun könnten einigen Familien, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, zu Weihnachten ein paar Wünsche erfüllt werden. Birgit Gerhards ist federführend für die Verteilung der Sachen, die kartonweise von den kanadischen Mitarbeitern in das Rathaus gebracht wurden.

Sie erklärte dem Kommandeur der kanadischen Einheit, Oberstleutnant Werner Liedtke, dass die Zahl der bedürftigen Familien stetig zunimmt. Jetzt in der dunklen Jahreszeit würden auch die „Weihnachtsdepressionen” spürbar zunehmen.

„Für uns ist die Einbindung in die Stadt sehr wichtig”, erläuterte Werner Liedtke einen Grund für die Vergabe der Spenden an die städtische Einrichtung. Er verwies auf Sharon Cress, Margaret Trudel, Letitia Rodriguez und Luc Comtois, die für das Sammeln der Spenden verantwortlich zeichneten. Beigeordneter Herbert Brunen dankte für die Weihnachtsgeschenke und versprach, dass sie an die richtigen Adressaten weitergeleitet werden.
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