Geilenkirchen/Übach-Palenberg/Gangelt - Kampf gegen Scheechaos auf den Straßen

Kampf gegen Scheechaos auf den Straßen

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Der Schnee führte auf den Straßen zu heftigem Verkehrschaos - Abhilfe schafften da nur die kommunalen Schneepflüge. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg/Gangelt. Mit jedem Mann und mit jeder Maschine waren die Bauhöfe seit Montagmorgen damit beschäftigt, ein Schneechaos auf den Straßen zu verhindern. Während Mütter ihren dickverpackten Kleinen auf den Schlitten packten, Kinder einen Schneemann bauten und Rentner das Wassergeflügel auf zufrierenden Teichen fütterten, waren die öffentlich Bediensteten mit Schneeraumschilden und Salzstreu-Aggregaten im Dauereinsatz.

Der Bauhof der Gemeinde Gangelt hatte schon am Sonntagabend an gefährlichen Abschnitten vorgestreut wie auf dem Mühlenweg in Stahe sowie auf Straßen um Kievelberg und in Schierwaldenrath/Laffeld. „Da wird es schnell glatt”, weiß Bauhof-Leiter Franz Jansen aus Erfahrung.

Hinzu kam ein außerplanmäßiger Einsatz wegen gefrierenden Löschwassers auf der Gangelter Straße in Hastenrath. Es musste, so Jansen, „tüchtig abgestreut werden”. Dort waren zuvor, so Gemeindebrandinspektor Günter Paulzen, zwei Pkw in einer schließlich total verrauchten Toreinfahrt ausgebrannt.

Der Löschzug 3 war mit 30 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen zur Stelle. Menschen wurden nicht verletzt, das Haus wurde aber durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.

Mit drei Fahrzeugen - zwei Lkw mit Streuvorrichtung und einem Radlader mit Räumschild - waren zehn Beschäftigte ab sieben Uhr morgens unterwegs, um die wichtigsten Straßen befahrbar zu halten. Noch nicht in den Winterdienst eingespannt werden kann der neue schwere Traktor der Gemeinde. Der PS-Gigant vom Typ Deutz-Fahr Agrotron K 120 ist bislang nur mit einem Frontauslegermähwerk ausgestattet.

Derzeit hat der Gangelter Bauhof 24 Tonnen Salz gebunkert.

Der Bauhof der Stadt Geilenkirchen beschränkte sich am Montag, da die Temperaturen tagsüber im Plusbereich lagen, darauf, die Straßen freizuschieben - mit zwei Schleppern und drei Unimogs, berichtete Bauhofleiter Wolfgang Jansen. „Fußmannschaften” waren damit beschäftigt, die Bushaltestellen zu räumen. Am frühen Nachmittag waren aber noch nicht alle Hauptstrecken abgefahren, obwohl der Bauhof seit drei Uhr mit 16 Mann im Einsatz war.

Vor Feierabend wollte Jansen aber „vorsichtshalber” Salz streuen, denn für Nacht hatte die Awacs-Wetterstation Temperaturen von minus zehn bis zwölf Grad vorhergesagt. Die beiden Salz-Silos wurden am Montag noch aufgefüllt, jetzt hat der Bauhof wieder 80 Tonnen auf Lager.

In Übach-Palenberg reichen die Salzvorräte für eine Woche, sagte der Leiter des Baubetriebsamtes, Clemens Gehlen. Ab fünf Uhr war der zehnköpfige Notdienst im Einsatz, um zu räumen und zu streuen - mit vier Fahrzeugen, drei Lkw und einem Unimog, die jeweils mit Schneeschild und Streuer ausgerüstet sind. Schließlich wurde - nach Dienstbeginn -

Nach dem ersten Durchgang, so Gehlen, waren die Hauptstrecken „bei vorsichtiger Fahrweise” passierbar.
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