Kammerfreunde schaffen harmonischen Übergang

Von: Dettmar Fischer
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Der alte und der neue Vorstand des Vereins der Freunde der Kammermusik in Übach-Palenberg, vereint auf einem Bild: (hintere Reihe, v.l.n.r.) Hermann Bartel, Hanns-Paul Jouck, Anne Jouck und Hans Krupp; (vordere Reihe, vl.n.r.) Oliver Walther, Thomas de Jong, Angelika Kaminski und Gerhard Waltl-Paggen. Foto: defi
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Hanns-Paul Jouck zeigte zum Abschied das Premieren-Plakat des Kammerorchesters Übach-Palenberg aus dem Jahre 1971.

Übach-Palenberg. Der Verein der Freunde der Kammermusik in Übach-Palenberg hat mit Gerhard Waltl-Paggen einen neuen Vorsitzenden gefunden. Mit ihm haben die Musiker auch einen neuen Vorstand erhalten, der bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Restaurant Am Rimburger Acker einstimmig gewählt wurde.

Das Amt der zweiten Vorsitzenden bekleidet Angelika Kaminski, Geschäftsführer ist Thomas de Jong und Kassierer Oliver Walther. Der alte Vorstand war zusammen mit dem langjährigen Vorsitzenden Hanns-Paul Jouck nicht mehr zur Wahl angetreten. Es wurde ein harmonischer Übergang in die Zukunft des Vereins geschaffen, sie wird sicherlich nahtlos an die erfolgreiche Vergangenheit anknüpfen.

Hanns-Paul Jouck freute sich und war auch ein wenig erleichtert, dass seine Freunde der Kammermusik nun neue Freunde gefunden haben, die den Verein weiterführen werden. Der Verein war 1974 gegründet worden.

Schon im Jahre 1971 hatte Hanns-Paul Jouck als Gründer und Leiter der damaligen städtischen Musikschule Übach-Palenberg eine Konzertreihe initiiert. Die Schlosskonzerte in Kooperation mit der Stadt Übach-Palenberg haben den Verein und sein Wirken weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht.

Das Kammerorchester Übach-Palenberg gewann in mehr als 40 Jahren zahllose Freunde. Die Kinder- und Jugendmusik und die Förderung von begabten jungen Musikern waren weitere Schwerpunkte der Vereinsarbeit.

Gerhard Waltl-Paggen teilt die Leidenschaft für die Musik mit seinem Vorgänger. Der neue Vorsitzende engagierte sich bereits in seiner österreichischen Heimat intensiv in Sachen Musik. Viele Jahre war er ehrenamtlich tätig in der Organisation der steirischen Festspiele Styriarte in Graz. Er arbeitete dabei zusammen mit dem österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, dem Pionier der historischen Aufführungspraxis.

Ein Konzert auf historischen Instrumenten erwartet die Besucher Anfang 2018. Die „Capella Aquisgrana“ aus Aachen konnte bereits für das 41. Schlosskonzert am 18. Februar 2018 gewonnen werden. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen möchte Gerhard Waltl-Paggen das Konzertprogramm ein wenig mehr auf die Jahreszeiten ausrichten. Waltl-Paggen: „Wir möchten weiterhin alle Facetten der Kammermusik abdecken.“

In Zukunft könnte auch das ein oder andere Konzert originaler alter Folklore mit irischer Harfe oder pannonischem Zymbal angeboten werden.Die Jugendarbeit möchte der neue Vorsitzende neu ausrichten. Auch Kinderkonzerte sind für übernächste Saison geplant. In ferner Zukunft sollen Meisterkurse für hochbegabte Musikschüler aus der Region mit namhaften internationalen Künstlern durchgeführt werden. Als nächstes findet das 39. Schlosskonzert statt, gibt es am 17. September zum Thema „Uwaga! – Grenzenlos – Crossover über die Zeiten“.

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