Gangelt - Kaffee vom Präses persönlich

Kaffee vom Präses persönlich

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Bei der Begegnung mit den Besuchern des Gottesdienstes half Manfred Rekowski auch beim Kaffeeausschenken mit. Fotos (2): Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Er erkundigte sich nach den Vatertagsbräuchen in der Region, predigte von der Kraft des Glaubens und freute sich über das Gespräch mit den Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde im Verbund Gangelt, Selfkant und Waldfeucht: Manfred Rekowski, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, machte seinen Antrittsbesuch in Gangelt.

„Sie machen uns eine große Freude“, begrüßte Pastor Mathias Schoenen den „Chef“ der mehr als 2,7 Millionen evangelischen Christen in seinem Verantwortungsbereich.

Im Januar gewählt

Die Landessynode berief ihn 2011 als Oberkirchenrat in die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland und wählte ihn im Januar 2013 zum Präses.

Am 3. März 2013 wurde Rekowski in der Düsseldorfer Johanneskirche in sein Amt eingeführt.

Untermalt vom Posaunenchor der Gemeinde begann der Gottesdienst und die Sonne malte bunte Farben durch das Südfenster der Friedenskirche. Präses Manfred Rekowski nahm zum Himmelfahrtstag die Begegnung mit Jesus aus dem Markusevangelium zum Thema.

Er machte deutlich, was die Christen am Himmelfahrtstag feiern und was für sie heute die größte Verheißung ist: „Christus ist und bleibt Gott für uns. Er steht zu seinen Menschen, zu seinen Gemeinden.“

Dass der Tod Jesus‘ am Karfreitag nicht alles beendet hat, das Nicht-glauben-wollen der Jünger nach der Auferstehung und schließlich die Erscheinung Christus selbst nahmen in seinen Betrachtungen breiten Raum ein. „Glaube und Zweifel sind Zwillingsbrüder“, so Präses Rekowski. Er sprach von der Hoffnung, die allem Glaube inne wohne, davon, dass aus „einer Begegnung eine Bewegung“ wurde, und er sprach von den Rückschlägen, die auf dem Weg des Glaubens zu erdulden sind.

Angetan zeigte sich Rekowski vom Leitwort der Gemeinde: „Machet dem Herrn die Wege kurz“. Es sei die Kommunikation zwischen allen Beteiligten des Gemeindeverbandes, „mit der sie transparente Gemeindearbeit nach außen schaffen!“ Besonderes Lob erfuhr dabei der Eine-Welt-Laden, mit dem man in Gangelt „einen nennenswerten Schwerpunkt“ setze.

Anschließend kümmerte er sich bei einer Tasse Kaffee und Gebäck persönlich um die Gottesdienstbesucher. Dabei war vor allem für die älteren Gemeindemitglieder die Herkunft des Präses Rekowski, der 1958 im masur‘schen Mojtyny geboren wurde, ein beliebtes Thema, denn viele verbinden eigene Erinnerungen mit dem Ort.

Die evangelische Kirchengemeinde Gangelt, Selfkant und Waldfeucht umfasst 46 Ortschaften in diesen Kommunen und hat rund 2450 Gemeindeglieder.

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