Kältewelle kostet Gärtnereien jede Menge Geld

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Enorme Frostschäden bei Kirschlorbeer und anderen immergrünen Gehölzen: Der Gangelter Gärtner Jörg Barkowski in seiner Baumschule. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Übach-Palenberg/Gangelt. Die strengen Januar-Fröste haben bei zahlreichen Gehölzarten zu erheblichen Schäden geführt. Alleine die Baumschule Barkowski, Gangelt, rechnet mit einer Schadensumme von 50.000 bis 60.000 Euro.

Das sei eine „gewaltige Summe”, sagt Betriebsinhaber Jörg Barkowski. Auf die finanzielle Unterstützung des Staates kann die Branche nicht hoffen. „Wir bekommen kein Geld wie bei den Banken”, sagt er. Vor allem der Kirschlorbeer - der vom Südbalkan und aus Kleinasien stammende Zierstrauch wird bis zu drei Meter hoch - habe unter der Kältewelle mit Minustemperaturen von bis zu 21 Grad in der zweiten Januarwoche gelitten.

Daneben sind auf dem sieben Hektar großen Betrieb auch portugiesischer Lorbeer, Schneeball und Glanzmispel betroffen, berichtet Barkowski. „Sie sind total braun und stinken zum Teil.” Verfärbungen zeige auch eingetopfter Feuerdorn. Thuja und Eibe hätten dagegen die Kältewelle überstanden.

Keine Schäden habe es dagegen im 1200 Quadratmeter großen Treibhaus gegeben, dort werden Veredelungsprodukte wie de amerikanische Blütenhartriegel gezüchtet. Barkowski will nun zunächst bis Ende März abwarten. Dann hieße es: „Wegwerfen oder zurückschneiden.” Im letzteren Fall hieße das, dass die Pflanzen - nach einer Erholungsphase - erst im Oktober verkaufsfertig sind.
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