Birgden - KAB Birgden bezieht neuenTreffpunkt

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KAB Birgden bezieht neuenTreffpunkt

Von: Renate Kolodzey
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Ein Blick in die Kinderkleiderbörse: Der Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, Bernhard Tholen, ließ sich von Gertrud Grotthaus den neuen KAB-Treffpunkt zeigen. Foto: R. Kolodzey

Birgden. „Es ist schön, dass der KAB-Treffpunkt jetzt seinen Platz zentral im Ort hat“, sagt Franz-Josef Schippers aus Birgden, der zur Eröffnungsfeier des neuen Treffpunktes in der Bahnhofstraße direkt am Großen Pley gekommen ist.

Auch Gertrud Grotthaus vom Vorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Birgden ist vom neuen Standort überzeugt: „Die Bahnhofstraße ist für alle, auch für Flüchtlinge, leichter erreichbar als die Gaterstraße, wo der Treffpunkt vorher war“.

Grotthaus und ihre Mitstreiterinnen Heidi Hagen, Gerdemie Kohnen, Elke Reinold-Grotthaus, Elke Rodrigues und Elisabeth Schaffrath sind zufrieden, die 111 Quadratmeter große Lokalität für ihre Zwecke anmieten zu können. „Die Vermieterin steht dem sozialen Gedanken positiv gegenüber“, erklärt Grotthaus.

Zur Eröffnung hatten sich rund 60 Gäste eingefunden, unter ihnen Bernhard Tholen, Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, Abordnungen der KAB Erkelenz und Baesweiler, sowie Viviane Thoma als Vertreterin der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ).

Grotthaus sagte, sie hoffe sehr, dass sich dieser Ort zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft entwickele, und mit einer Dia-Präsentation wolle man nun über das Projekt informieren. Ihre Kolleginnen vom Vorstand erläuterten anhand der Projektionen, dass sich die KAB beispielsweise dafür engagiere, die Umwelt zu schützen und im Jahre 1998 eine Kinderkleider-Tauschbörse aufgebaut habe, die auch in den neuen Räumen fortgeführt werde. Gerechte Wirtschaftsstrukturen seien eins ihrer Ziele, und gegen das geplante TTIP-Abkommen habe man bereits Unterschriftensammlungen initiiert.

Im Treffpunkt gäbe es Informationen zu Hilfsangeboten der Caritas und Diakonie, von Naturschutzverbänden und kirchlichen Einrichtungen. Die zentrale Triebfeder sei das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens, die Sorge um den Erhalt der Schöpfung und das Leben der Menschen in unserem Umfeld.

Finanziert werde das Projekt vor allem durch kirchliche Zuschüsse und den KAB-Diözesanverband Aachen. Sehr hilfreich sei auch die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Gangelt. „Wir lassen die KAB nicht im Regen stehen“, meinte Tholen dazu.

Pfarrer Krieg begann mit der Segensfeier und meinte beim Versprühen des Weihwassers in Richtung des Vorstandes augenzwinkernd: „Ihr braucht es besonders!“

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