Junge „Wissenschaftler” am Carolus-Magnus-Gymnasium

Von: mabie
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Übach-Palenberg. Ein wenig nervös waren sie schon, die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen am Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) anlässlich ihres Präsentationstags von Forschungsergebnissen.

Dazu hatten sich die jungen „Wissenschaftler” im Schulzentrum Comeniusstraße selbstständig Gedanken darüber gemacht, über welches Themen sie einmal einen Vortrag halten möchten. Das war schon etwas Besonderes, denn schließlich galt es nicht, der Klasse mit einem Referat über ein ausgesuchtes Themenfeld etwas Wissen näherzubringen, sondern sämtlichen interessierten Besuchern, die an diesem Nachmittag den Weg in die Schule gefunden hatten.

Erdkunde mit Bürgermeister

Das Themenspektrum war sehr breit gestreut. Es reichte von den Bereichen Kunst und Musik über Erdkunde, praktische Philosophie und Religion bis hin zu Chemie und Physik. Vor allem die naturwissenschaftlichen Fächer versprachen regen Zuspruch. Bei den Vorträgen zeigte sich, dass die meist in Zweiergruppen angetretenen Nachwuchsforscher über das richtige Handwerkszeug zu Recherche, berichtendem Erzählen und Darstellen anhand von selbst erstellten Folien mit Schlagworten und Bildmaterial verfügten. In einem solch spannenden Umfeld, bei dem die Gäste meist still und gebannt den Worten der Schüler folgten, wurden beispielsweise die Zusammenhänge bei Mond- und Sonnenfinsternissen „erhellt”.

Da gab es anhand eindrucksvoller Beispiele aus der Natur und eigenen Versuchen Auswirkungen der Oberflächenspannung von Wasser festzustellen. Erläutert wurde an anderer Stelle, warum es im aus Eis gebauten Iglu „warm” ist. Ultraschall im täglichen Gebrauch, die Gewinnung von Energie aus Wasserkraft, „Zaubertinte”, Experimente mit Cola und Limonade oder auch Brausepulver sowie ein Ausflug in die Welt des Haargels gehörten auch zum chemisch-physikalischen Bereich.

Im Fach Erdkunde war Übach-Palenbergs Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch zu Gast. Er stellte sich einer Diskussionsrunde über das geplante neue Einkaufszentrum von Übach-Palenberg. Bei Kunst und Musik standen unter anderem die „Malerstraßen” in der Stadt, der Komponist Johann Sebastian Bach und der heimische Zeichner Hermann-Josef Mispelbaum im Zentrum des Interesses.

Reflexionen in der Caféteria

Abgerundet wurde das großartige Themenspektrum durch drei Vortragsblöcke zu den Hexenverfolgungen, „Glück als Phänomen der menschlichen Existenz” und die Christenverfolgung im Römischen Reich.

Zudem gab es in derart geballten Wissenspräsentation auch genügend Raum für leibliche Genüsse, denn in der eigens eingerichteten Caféteria konnten sich die zahlreichen Gäste des interessanten Nachmittags am CMG noch zwanglos austauschen.
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