Junge Union informiert sich über Jugendamt

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Geilenkirchen. Seit einem Jahr verfügt die Stadt Geilenkirchen über ein eigenes Jugendamt. Grund genug für den Stadtverband der Jungen Union (JU), sich über die Arbeit des neu geschaffe-nen Amtes einmal aus erster Hand zu informieren.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Interesse an diesem Gespräch durch die Verantwortlichen geteilt wird”, erklärte der JU-Vorsitzende Daniel Odinius. Information sei für die JU„ler unverzichtbare Grundlage ihrer Arbeit.

Neben dem städtischen Beigeordneten Herbert Brunen, der Amtsleiter Wilfried Schulz vertrat, wurden die JU„ler durch Birte Kaup und Christoph Nilles im Rathaus empfangen.

Herbert Brunen berichtete zunächst über die Entscheidungsprozesse im Rahmen der Einrichtung des eigenen Jugendamtes. Dieses sei nicht zuletzt wegen thematischer Überschneidungen in das Sozialamt eingegliedert worden. Die Mitarbeiter erklärten dann ihre Aufgabenbereiche und die grundsätzliche Ausrichtung ihres Amtes.

Dieses verstehe sich selbst als Einrichtung der Betreuung für alle Jugendlichen in Geilenkirchen und nicht nur, wie oftmals in der öffentlichen Wahrnehmung angenommen, als Instanz, die bei akuten Problemen auftritt.

Damit einher gehe der präventive Ansatz der Jugendarbeit in Geilenkirchen. Problemen soll so früh wie möglich vorgebeugt werden. So begrüßt das Amt zum Beispiel jedes neue Elternpaar persönlich und bietet sich, wenn Bedarf besteht, als Gesprächspartner an.

Gleichzeitig pflege man intensive Kontakte zu den Schulen.

Im Aufbau befindlich ist derzeit noch der Bereich der mobilen Jugendsozialarbeit in Geilenkirchen. Nach einer Bedarfsanalyse im gesamten Stadtgebiet soll dieser Bereich künftig verstärkt werden.

Die JU-ler machten deutlich, dass dieser Bereich von elementarer Bedeutung sei, um auch Jugendliche zu erreichen, die nicht in der wichtigen Jugendarbeit der Vereine integriert sind.
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