Junge Schulabsolventen verlassen die Gangelter Realschule

Von: mabie
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Ihre hervorragenden Ergebnisse in den Abschlussprüfungen machen die ehemaligen Realschüler zu Rekordhaltern: Die 88 Absolventen nahmen bei der Abschlussfeier der Realschule Gangelt in der Festhalle in Buscherheide ihre Zeugnisse entgegen. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Es war eine tolle, bewegende Feier, mit der sich die 88 Absolventen der Gangelter Realschule von ihrer bisherigen Schule verabschiedeten.

In der Festhalle in Buscherheide gab es dazu nicht nur den wohl passendsten aller aktuellen Hits – „Auf uns“ von Andreas Bourani – sondern noch viel mehr Musik von Chor, Big Band und der Rock-Band „Real Rock“. Auch mit ihrem Sologesang zu „Warrior“ wusste Janet Odurukwe die Gäste im vollen Saal zu bewegen.

Schulleiter Thomas Hoppe-Leifgen freute sich in seiner Rede über das hervorragende Abschneiden der Realschüler: Mit nur einem Wiederholer, einem Hauptschulabschluss und 87 mittleren Schulabschlüssen, wovon exakt 70,78 Prozent (63 Schüler) eine Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe schafften, gelang dem Jahrgang einer neuer Schulrekord.

Abgesehen davon war die Entwicklung einer guten „Fehlerkultur“ das Hauptthema des Schulleiters: „Wünschenswert im Beruf und im Privaten ist eine Atmosphäre, in der man sich was traut, gerade als junger Mensch“, so Hoppe-Leifgen, „eine Atmosphäre, in der man trotz und gerade wegen Fehlern stark werden kann.“

Fehler sind Entwicklungsschritt

Die Fehler sollten nicht als Versagen markiert, sondern als Entwicklungsschritt betrachtet werden, betonte der Pädagoge. Aber natürlich sollte dahinter auch eine Entwicklung stecken, die nicht darauf baut, dass man zum zehnten Mal ohne Vorbereitung eine Arbeit verhaut.

„Ich wünsche Euch allen, dass Ihr selbstbewusst Euren Weg geht, respektvoll mit Euren Mitmenschen und unserer einen Erde umgeht, und lasst Euch von Rückschlägen nicht aufhalten, sondern lernt daraus“, gab Hoppe-Leifgen den nun ehemaligen Schülern mit auf den Weg.

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